F1-Pionierin bei Bottas deutlich: "Manchmal keinen Sinn mehr"

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F1-Pionierin bei Bottas deutlich: "Manchmal keinen Sinn mehr"
F1-Pionierin bei Bottas deutlich: "Manchmal keinen Sinn mehr"

Wer erhält das zweite Mercedes-Cockpit neben Weltmeister Lewis Hamilton in der kommenden Saison? (Alles zur Formel 1)

Schon seit geraumer Zeit kursieren Spekulationen, dass Mercedes-Junior George Russell Valtteri Bottas ersetzen soll. Der Finne demnetierte die Gerüchte zuletzt: "Ich kann nicht bestätigen, dass mir jemand im Team gesagt hat, dass ich für 2022 raus bin. Das sind alles Spekulationen, Geschichten in den Medien, um Klicks zu machen", sagte der 31-Jährige bei der Pressekonferenz vor dem Großen Preis von Frankreich.

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Auch Russell hat vor dem Renn-Wochenende Stellung zu den Spekulationen bezogen. "Nichts ist in Stein gemeißelt für nächstes Jahr. Ich bin Williams-Pilot und habe noch keinen Vertrag für die Zeit danach unterschrieben", erklärte der Brite.

In Le Castellet fuhr Bottas zwar auf den vierten Rang, ließ sich aber vom späteren Rennsieger Max Verstappen mit einem einfachen Antäuschmanöver austricksen. Aber damit nicht genug: Die Nummer zwei bei Mercedes ließ auch noch wütende Funksprüche in Richtung Team los. (Formel 1: Fahrerwertung)

Mercedes-Entscheidung: Bottas oder Russell?

Monisha Kaltenborn analysierte im AvD Motor & Sport Magazin auf SPORT1 die angespannte Lage bei den Silberpfeilen. "Das ist eine ganz schwierige Sache. Da fährt ein Team ganz vorne mit und muss sich auf seine Fahrer verlassen. Wenn es zu Komplikationen kommt, wird es schwierig", erklärte die ehemalige Teamchefin von Sauber.

Wenn dann schon ein anderer Fahrer in der Tür steht, werde es noch komplizierter, so die 50-Jährige weiter. Die Rede ist von Russell, der beim zweiten Rennen in Bahrain 2020 den erkrankten Hamilton ersetzte und aus dem Stegreif auf Augenhöhe mit Bottas fuhr.

"Man hat Russell aufgebaut, irgendwann muss man ihn auch einsetzen. Wozu hat man ihn sonst aufgebaut? So ein Talent möchte man dann nicht ständig wo anders einsetzen", machte Kaltenborn, CEO des Simracing-Unternehmens Racing Unleashed, deutlich.

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Kaltenborn: Fahrerwechsel innerhalb der Saison nicht gut

Zwar sei ein Fahrerwechsel innerhalb der Saison eigentlich nicht gut. "Aber manchmal hat die Zusammenarbeit keinen Sinn mehr. Und wenn der Fahrer nicht mehr mit dem Team arbeiten will, gibt es keinen anderen Weg." (Formel 1: Rennkalender)

Bei den Silberpfeilen sei dieser Zeitpunkt jedoch noch nicht gekommen: "Aus meiner Sicht ist es für Mercedes trotzdem noch nicht an der Zeit, den Wechsel vorzunehmen, weil zu viel Unruhe reinkommt. Das Team weiß aber, wen sie da haben. Für Bottas ist es nie gut, denn er weiß, da steht der Nächste schon an."

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Und weiter: "Im Idealfall will man einen erfahrenen Fahrer haben. Mit Hamilton hat man eine gute Partie. Und wenn man einen Wechsel plant, hat man daneben dann einen jungen Fahrer, der zuvor vom erfahrenen Fahrer lernen konnte."

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