"Zu Unrecht in Haft": US-Ministerium hilft Brittney Griner

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"Zu Unrecht in Haft": US-Ministerium hilft Brittney Griner
"Zu Unrecht in Haft": US-Ministerium hilft Brittney Griner

Nach Angaben des US-Außenministeriums sitzt Basketball-Olympiasiegerin Brittney Griner ohne Grund in russischer Haft.

Russland habe die US-Bürgerin „zu Unrecht festgenommen“, sagte ein Sprecher der Behörde. Bislang hatte sich die Regierung bei der Bewertung des Vorgangs eher zurückhaltend geäußert. Nun könnte es Verhandlungen geben, um die seit Februar festgehaltene 31-Jährige nach Hause zu holen.

Griner war am Moskauer Flughafen festgesetzt worden, nachdem in ihrem Gepäck angeblich Vape-Kartuschen mit Cannabisöl gefunden wurden. Mitte März wurde die Maßnahme gegen Griner durch ein Gericht in Chimki nahe der russischen Hauptstadt bis zum 19. Mai verlängert.

WNBA mit Aktion für Griner

Nun teilte das Außenministerium mit, dass Griners Fall an Roger Carstens, den für Geiseln zuständigen US-Sondergesandten, übergeben werde. Der Sprecher bezeichnete die Sicherheit amerikanischer Bürger als "eine der höchsten Prioritäten der US-Regierung". Das Ministerium werde der Sportlerin eine "angemessene Unterstützung" leisten.

Die amerikanische Frauen-Profiliga WNBA will in allen zwölf Hallen Griners Initialen (BG) und ihre Rückennummer (42) am Spielfeldrand auf dem Parkett aufbringen. Die Saison beginnt am Freitag. "Wir arbeiten weiter daran, Brittney nach Hause zu bringen, und sind dankbar für die Unterstützung, die die Basketball-Gemeinde BG und ihrer Familie in dieser außergewöhnlich herausfordernden Zeit hat zukommen lassen", sagte WNBA-Chefin Cathy Engelbert.

Griner hatte Phoenix Mercury 2014 zum dritten WNBA-Titel geführt und war 2021 mit ihrem Team erneut ins Finale eingezogen. Seit 2015 spielt Griner zudem in der WNBA-Pause bei UMMC Jekaterinburg.

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