Ein hochbrisanter Wechsel ist schon wieder hinfällig

Ein hochbrisanter Wechsel ist schon wieder hinfällig
Ein hochbrisanter Wechsel ist schon wieder hinfällig

Der frühere NBA-Profi Jonas Jerebko hat ZSKA Moskau drei Monate nach seinem umstrittenen Wechsel in die russische Hauptstadt wieder verlassen.

Der Wechsel habe sich für den Schweden als „in mehrfacher Hinsicht schwierig“ erwiesen, teilte der Basketball-Klub mit. (NEWS: Alle Neuigkeiten zum Basketball)

Jonas Jerebko: Wechsel wurde zu Politikum

Der 35-Jährige mit russischen Wurzeln - Vater Chris war Russland-Amerikaner und hatte sich wegen seiner eigenen Basketball-Karriere in Schweden niedergelassen - war mitten im russischen Angriffskrieg auf die Ukraine nach Moskau gewechselt. Daraufhin war er aus der schwedischen Nationalmannschaft ausgeschlossen worden. Sein Abschied von ZSKA ändere an dieser Entscheidung nichts, teilte der schwedische Verband SBBF am Samstag mit.

Jerebko war noch im Februar in der WM-Quali für Schweden aufgelaufen. Das Team ist ein möglicher Gegner der deutschen Mannschaft in der zweiten Gruppenphase.

In der NBA auch bei Celtics und Warriors aktiv

Der 2,08 Meter große Jerebko, bislang einziger Schwede in der NBA, war nach einem zweijährigen Engagement bei ZSKA-Lokalrivale BK Chimki seit Januar 2021 vereinslos und hatte sich trotz der politischen Situation für ein weiteres Engagement in der russischen Hauptstadt entschieden.

ZSKA war im Zuge der Sanktionen aus der EuroLeague ausgeschlossen wurde, der deutsche Nationalspieler Johannes Voigtmann verließ den Klub.

Zwischen 2009 und 2018 hatte Flügelspieler Jerebko 635-mal in der NBA gespielt - sechs Jahre bei den Detroit Pistons, danach bei den Boston Celtics, den Utah Jazz und zuletzt beim frisch gekürten Meister Golden State Warriors um Steph Curry.

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Mit Sportinformationsdienst (SID)

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