Südafrikas Rugby-Weltmeister feiern an historischer Stätte

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Sport1

Südafrikas Rugby-Helden haben ihren Feier-Marathon nach dem Titelgewinn bei der Weltmeisterschaft in Japan an historischer Stätte beendet. Am Montag präsentierten die Springbocks den WM-Pokal vor Tausenden Fans vor der Stadthalle in Kapstadt. Dort hatte Südafrikas großes Idol Nelson Mandela 1990 die erste öffentliche Rede nach seiner  Freilassung nach 27 Jahren Gefängnis gehalten.

Der Auftritt des Rugby-Teams wurde als weiteres Signal der Einheit und Verbundenheit im Land am Kap.


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"Seht uns an, wir sind alle verschieden, haben unterschiedliche Hautfarben und kommen aus unterschiedlichen Verhältnissen", sagte Siya Kolisi, der als erster dunkelhäutiger Kapitän Südafrika bei einer WM angeführt hatte: "Zusammen haben wir das möglich gemacht. Ich sage euch: Es ist Zeit für uns Südafrikaner, mit dem Streiten aufzuhören. Wir müssen aufhören, uns zu bekämpfen und uns als Nation weiterentwickeln."

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Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu hatte die Springbocks schon nach dem Erfolg gewürdigt und die Bedeutung des Triumphes für das Land herausgestellt. "Ihr habt mehr erreicht als einen WM-Titel. Ihr habt den Glauben einer an sich selbst zweifelnden Nation wiederhergestellt", hatte der 88-Jährige gesagt: "Wenn wir an uns selbst glauben, können wir unsere Ziele erreichen. Nelson Mandela lacht heute im Himmel."

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