Südamerikanischen Fußball-Konföderation beklagt Millionen-Verluste durch Korruption

SID
Südamerikanischen Fußball-Konföderation beklagt Millionen-Verluste durch Korruption

Die südamerikanische Fußball-Konföderation (CONMEBOL) beklagt Millionenverluste durch Korruption. Ehemalige Funktionäre hätten den Kontinental-Verband in den vergangenen Jahren um insgesamt 140 Millionen Dollar (128 Millionen Euro) gebracht, sagte CONMEBOL-Präsident Alejandro Domínguez der französischen Nachrichtenagentur AFP am Rande des Verbandkongresses in Santiago de Chile. Dies haben interne Ermittlungen durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young ergeben.
Vor den Augen von FIFA-Präsident Gianni Infantino wurde weiter bekannt, dass die früheren CONMEBOL-Präsidenten Nicolás Leoz (1986-2013), Eugenio Figueredo (2013-2014) und Juan Ángel Napout (2014-2015) nach den Erkenntnissen der internen Ermittler viel Geld in die eigene Tasche gewirtschaftet haben. Diese Trio war bereits von der FIFA-Ethik-Kommission gesperrt worden, steht derzeit unter Hausarrest und wartet auf seinen Prozess.

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