Safari-Rallye abgesagt: WRC-Comeback in Kenia auf 2021 verschoben

Markus Lüttgens
motorsport.com

Der weltweiten COVID-19-Pandemie fällt eine weitere Rennveranstaltung zum Opfer: Die Mitte Juli geplante Safari-Rallye in Kenia, die zum ersten Mal seit 2002 wieder als Lauf der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) ausgetragen werden sollte, wurde am Freitag abgesagt.

Begründet wird dies neben den geltenden Reisebeschränkungen und notwendigen Hygienemaßnahmen auch mit den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise. Nun hofft man vor Ort in Kenia auf ein WRC-Comeback im Jahr 2021.

"Die Veranstaltung auf 2021 zu verschieben, war keine einfache Entscheidung. Wir sind uns aber der weltweiten Herausforderungen bewusst und wollen sicherstellen, dass die Safari-Rallye ein wichtiger Teil in der Geschichte unseres Landes sein wird, so wie es in den nächsten drei Jahren geplant war", wird die kenianische Sportministerin Amina Mohamed in einer Mitteilung zitiert.

Damit wird die WRC-Saison 2020, in der bisher drei Veranstaltungen durchgeführt wurden, frühestens vom 6. bis 9. August mit der Rallye Finnland fortgesetzt (Übersicht über alle Terminverschiebungen in der WRC wegen der Corona-Krise). Allerdings ist die Durchführung dieser Rallye aktuell auch noch nicht gesichert.

Mit Bildmaterial von LAT.

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