Das sagt Knäbel zur Rangnick-Aufregung

SPORT1
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Das sagt Knäbel zur Rangnick-Aufregung
Das sagt Knäbel zur Rangnick-Aufregung

Beim FC Schalke 04 herrscht mal wieder Unruhe.

Die Neuausrichtung des Klubs wird zur öffentlichen Schlammschlacht. Den Versuch des Interessenverbunds, Ralf Rangnick für den Posten des Sportvorstandes zu gewinnen, nannte Aufsichtsratschef Dr. Jens Buchta "vereinsschädigendes Verhalten".

Und wie beurteilt Peter Knäbel, der nach der Trennung von Jochen Schneider aktuell die sportliche Gesamtverantwortung bei den Königsblauen trägt, die Situation?

Die Aufregung rund um das Rangnick-Thema bewege den Verein, "das spürt man deutlich", sagte Knäbel im kicker. Doch "ich konzentriere mich auf meinen Verantwortungsbereich, diese Arbeit darf nicht liegenbleiben. Da ist jeden Tag Bewegung drin."

Knäbel hat "Lust auf Klarheit"

Allerdings betont auch der 54-Jährige: "Ich habe Lust auf Klarheit." Knäbel könne es sich, so schreibt es der kicker, vorstellen, künftig die Rolle des Sportvorstands zu übernehmen (SERVICE: Alles zur Bundesliga).

"Ich erarbeite gerne Inhalte, Strukturen und Strategien", meinte er. "Wichtig ist aber immer die Gesamtkonstellation aller handelnden Personen und welche Rolle man mir in diesem Konstrukt zutraut. Da bin ich überhaupt nicht eitel, auf Schalke gibt es schließlich genug zu tun, und der Verein muss immer im Zentrum stehen."

Schalke plant für die 2. Liga

Auf das Machtvakuum und die ungeklärte Personalfrage "können wir jetzt keine Rücksicht nehmen. Wir müssen uns trauen, Entscheidungen zu treffen, die mittel- und langfristig und personenunabhängig für Schalke 04 richtig sind." (SERVICE: Tabelle der Bundesliga)

Neben Knäbel sind das U-19-Trainer Norbert Elgert und Ex-Profi Mathias Schober, die ebenfalls der "Task Force Kaderplanung" angehören. Mit Mittelfeldspieler Danny Latza, der vom FSV Mainz 05 zu seinem früheren Klub zurückkehrt, wurde bereits eine wichtige Entscheidung getroffen.

"Der Großteil der Planungen konzentriert sich mittlerweile auf die 2. Liga, so ehrlich muss man sein“, gab Knäbel zu.