Das sagt Wolff über den neuen Mercedes

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Das Werksteam von Mercedes will mit dem W11 die Geschichtsbücher der Formel 1 umschreiben. Die Weltmeister präsentierten am Freitag ihren neuen Silberpfeil, mit dem Lewis Hamilton in der anstehenden Saison die Rekorde von Michael Schumacher angreift.


Mit seinem siebten WM-Titel würde Hamilton die Bestmarke des Kerpeners einstellen, zudem kann der Engländer in dieser Saison auch dessen Rekordmarken bei den meisten Siegen (91) und den meisten Podien (155) übertreffen.

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Möglich machen soll es der neue Mercedes, der laut Toto Wolff "affengeil und sauschnell" sei, wie der Mercedes-Motorsportchef der Bild sagte. "Im Ernst: Es ist eine Evolution des letztjährigen Autos, weil die Regeln stabil geblieben sind. Aber trotz WM-Titeln für uns hatte es Schwachstellen", so der 48-Jährige.

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Mercedes mit Problemen bei Kühlung

Ein solches Manko sei die Kühlung gewesen. Dazu habe man sich vorgenommen, "beim Motor noch ein paar PS draufzulegen." Ob das gelungen sei, werde man aber erst in Melbourne beim ersten Rennen sehen, stellte Wolff klar (Formel1: Großer Preis von Australien, am 15. März ab 6.10 Uhr im LIVETICKER).

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In der letzten Saison hatten die Silberpfeile vor allem in der ersten Hälfte des Jahres bei über 28 Grad Außentemperatur deutliche Leistungseinbrüche beim Motor. Doch das war nicht die einzige Schwachstelle: Ferrari hatte im vergangenen Jahr lange den besten Motor. Im Duell mit der Scuderia braucht Mercedes daher mehr PS.


Für Wolff stehe in der neuen Saison noch ein weiteres Ziel im Fokus: "Gerade im Qualifying wollen wir stärker sein, als wir 2019 waren." Fünf Poles standen von Hamilton und Valtteri Bottas jeweils zu Buche. Zum Vergleich: Charles Leclerc holte im Ferrari sieben.

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