Salihamidzic tadelt Flick für öffentliches Vorpreschen: "Davon bin ich kein Freund"

Salihamidzic tadelt Flick für öffentliches Vorpreschen: "Davon bin ich kein Freund"
Salihamidzic tadelt Flick für öffentliches Vorpreschen: "Davon bin ich kein Freund"

Sportdirektor Hasan Salihamidzic hat Bayern Münchens Trainer Hansi Flick für sein öffentliches Vorpreschen in Personalfragen getadelt. "Ich war überrascht über das mediale Betreiben der Kaderplanung. Davon bin ich kein Freund. Wir tauschen uns sowieso die ganze Zeit aus", sagte Salihamidzic am Donnerstag im Trainingslager in Doha/Katar. Flick spüre "den Erwartungsdruck", den ein Cheftrainer beim FC Bayern nun mal habe.
Grundsätzlich zeigte der 43-Jährige Verständnis für die Forderung des Coaches, der in der Süddeutschen Zeitung "mindestens zwei Spieler" als notwendige Verstärkung des derzeit verletzungsgeplagten Kaders verlangt hatte. Flick (54) sieht auf der Position des Rechtsverteidigers und auf den offensiven Außenbahnen Bedarf.
Salihamidzic bestritt eine Meinungsverschiedenheit und sagte: "Wir prüfen die Optionen, die bekanntlich in dieser Transferperiode schwierig zu finden sind und schauen, was möglich ist. Topspieler werden von den Klubs nicht freigegeben." Der FC Bayern benötige gleichwohl "einen Spieler, der uns jetzt gleich hilft", ergänzte Salihamidzic, allerdings bahne sich unmittelbar nichts an.
Ein Wintertransfer von Nationalspieler Leroy Sane (Manchester City), der nach seinem Kreuzbandriss vor der Rückkehr ins Mannschaftstraining steht, sei "kein Thema". Aber auch ohne zusätzliche Spieler seien die Saisonziele nicht in Gefahr, sagte Salihamidzic, der im Sommer zum Sportvorstand aufrücken soll.



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