Sancho könnte länger in Dortmund bleiben

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Ein Wechsel von Jadon Sancho im Sommer ist offenbar nicht mehr so sicher wie bislang gedacht.

Wegen der wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise könnten die interessierten englischen Klubs die kolportierte Ablöse von etwa 150 Millionen Euro nicht stemmen.

"Es wird sicher zu Transfers kommen, aber eben nicht mehr in den Volumina wie zuletzt. Die Cash-Reserven sind auch aufgrund des Zinsniveaus in der Vergangenheit gerade in der Krise schlichtweg nicht da. Wir wissen nicht, wie sich die Lage in Spanien, Italien oder England entwickelt. Vor allem die Briten sehe ich mit Blick auf Corona und Brexit in doppelter Hinsicht gefährdet", sagte Dr. Gregor Reiter, Rechtsanwalt und Chef der deutschen Spielerberater, bei SPORT1 und bestätigte damit einen entsprechenden kicker-Bericht.

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Watzke will Sancho halten

Da Borussia Dortmund nicht auf viel Geld verzichten will, ist ein Verbleib über den Sommer hinaus mittlerweile nicht mehr so unwahrscheinlich - zumal laut Bild auch das anvisierte Gehalt Sanchos in England nach der Krise nicht mehr so exorbitant hoch sein soll wie geplant.

Auch Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke machte sich zuletzt Hoffnung, den begehrten Engländer über 2020 hinaus halten zu können. "Wir geben unser Bestes, Jadon so lange wie möglich zu halten. Wir haben eine gute Beziehung zu ihm", erklärte er bei RMC Sport.

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Der 19-Jährige hat in Dortmund noch einen Vertrag bis 2022.

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