Sandro Cortese: "Moto2-Rückkehr ist ausgeschlossen"

Gerald Dirnbeck
motorsport.com

Ende 2017 musste sich Sandro Cortese aus der Moto2 verabschieden. 2018 hätte der Deutsche im Kiefer-Team fahren sollen. Da der Rennstall damals in finanziellen Problemen war und im Winter eine Übernahme gescheitert war, konnte nur eine KTM für Dominique Aegerter an den Start gebracht werden. Cortese wechselte in die Supersport-WM.

Dieser Schritt zahlte sich aus. Cortese wurde mit einer Yamaha des Kallio-Teams auf Anhieb Weltmeister. Das war dann seine Eintrittskarte in die Superbike-WM. Nach einer Saison bei GRT-Yamaha stand der 30-Jährige dann wieder vor einem ungewissen Winter. Nach Tests mit Barni-Ducati sicherte er sich schließlich einen Vertrag bei Pedercini-Kawasaki.

Seine Zukunft sieht Cortese in der Superbike-WM. An eine Rückkehr in die Moto2 denkt er nicht. "Nein. Ich denke, es ist momentan ausgeschlossen", sagt Cortese im IDM Paddock-Talk mit Edgar Mielke. "Ich bin jetzt 30 Jahre alt und die Jungs drängen aus der Moto3 in die Moto2. Wenn ein 19- oder 20-Jähriger kommt, dann ist das auch die Zukunft."

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Seine Zukunft sieht der Moto3-Weltmeister von 2012 in der Superbike-WM

Seine Zukunft sieht der Moto3-Weltmeister von 2012 in der Superbike-WM <span class="copyright">Motorsport Images</span>
Seine Zukunft sieht der Moto3-Weltmeister von 2012 in der Superbike-WM Motorsport Images

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Genauso hatte es Cortese auch gemacht. 2012 war er der erste Moto3-Weltmeister. Anschließend ging es mit dem damals neu gegründeten IntactGP-Team in die mittlere Klasse. Fünf Jahre fuhr Cortese für diesen Rennstall. Drei dritte Plätze waren in diesem Zeitraum seine besten Ergebnisse. Dauerhaft konnte sich Cortese nicht im Moto2-Spitzenfeld etablieren.

In seiner ersten vollen Saison in der Superbike-WM 2019 mischte er regelmäßig in den Top 10 mit. "Ich fühle mich im Superbike-Fahrerlager sehr, sehr wohl und denke, ich habe dort noch einige Jahre vor mir. Ich sehe auch keinen Grund, warum ich jetzt in die Moto2 zurückgehen sollte", sagt Cortese. Er ist derzeit auch der einzige Deutsche in der Superbike-WM.

"Man hat Spaß am Motorradfahren. Für mich ist es eine super Klasse, eine geile Meisterschaft. Für mich macht es keinen Sinn, in die Moto2 zurückzukehren. Ich bin dort fünf Jahre mitgefahren. Es gab Up and Downs und dann ging es Richtung World Superbike." Und nach den zuletzt ungewissen Wintern wäre es vorteilhaft, wenn es für Cortese Kontinuität gibt.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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