Schütz nach Rückkehr von U20-WM: Das ist in der DEL anders

Sascha Bandermann, Rick Goldmann, SPORT1
Sport1

Justin Schütz kommt derzeit nicht zur Ruhe.

Nur wenige Tage, nachdem der 19-Jährige von der U20-WM in Tschechien zurückgekehrt ist, ist er bereits wieder in der DEL gefordert. Am Freitag spielt der Youngster vom EHC Red Bull München gegen die Kölner Haie.

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Im SPORT1-Podcast "DIE EISHOCKEY SHOW powered by SPORT1" sprach der gebürtige Kasseler über den Unterschied zwischen der Junioren-WM und der Eishockey-Liga: "DEL-Spiele sind viel körperbetonter. Bei der WM gibt es brutal schnelles Eishockey. Bei der DEL spielst du gegen Männer, hier hast du gleichaltrige Spieler. Man nimmt viel mit, wenn man gegen Männer spielt, die schon viel Erfahrung haben. Das hat mir enorm weitergeholfen", erklärte er.


Bei der U20-WM entging Deutschland dem Abstieg durch einen Sieg in der Relegationsrunde gegen Kasachstan. Dabei bedauert Schütz, dass der Einzug ins Viertelfinale trotz des 4:3-Erfolgs gegen Tschechien nicht ganz gelang. Entscheidend für das Verpassen der K.o.-Runde war die 3:6-Niederlage im ersten Gruppenspiel gegen die USA, als Deutschland nach zwischenzeitlicher 3:2-Führung einbrach.

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Schütz setzt auf wachsende Erfahrung

"Gegen die USA hätten wir punkten müssen. Nach dem 3:4 haben wir die Köpfe hängen lassen und gedacht, das können wir nicht mehr drehen. Es ist schade, dass wir keine Punkte in diesem Spiel holen. In der DEL holt man oft einen Rückstand auf, weil alle daran glauben. Das kommt mit der Erfahrung und dem Alter", meint Schütz.

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Schütz selbst kam auf vier Assists in sieben WM-Spielen, für München gelangen ihm in dieser Saison fünf Tore und fünf Assists in 25 Spielen. 


Trotz der nicht perfekt verlaufenen U20-WM will Schütz die Erfahrungen nicht missen, vor einem Jahr spielte er schließlich noch bei der B-WM gegen deutlich schwächere Nationen. "Wir waren letztes Jahr der Favorit auf den Aufstieg, dieses Jahr waren wir der Underdog. Die spielerische Klasse von Teams wie USA, Kanada und Russland, die ihre Topleute dabei haben, ist sehr stark. Es ist eine tolle Erfahrung, das mitnehmen zu können."


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