Schachmann kämpft sich ins Ziel

Schachmann kämpft sich ins Ziel
Schachmann kämpft sich ins Ziel

Einen Tag nach seinem schweren Sturz hat der deutsche Straßen-Meister Maximilian Schachmann bei der Tour de Suisse mit der Entscheidung auf der vierten Etappe nichts zu tun gehabt. Der Topfahrer vom deutschen Team Bora-hansgrohe rollte nach 191 km von Grenchen nach Brunnen beim Sprintsieg des Südafrikaners  Daryl Impey mit dem Peloton auf Rang 49 über die Ziellinie. Tagesbester Deutscher war Nikias Arndt (Buchholz/DSM) auf Platz 20.

In der Gesamtwertung behauptete der Brite Stephen Williams (Bahrain Victorious) seine Spitzenposition. Sechs Sekunden zurück folgt der Däne Andreas Kron (Lotto Soudal) auf Platz zwei, Williams' Landsmann Geraint Thomas (Ineos Grenadiers) ist mit sieben Sekunden Rückstand Dritter. Schachmann belegt mit 55 Sekunden Rückstand auf die Spitze als bester Deutscher die 17. Position.

Für den 28-Jährigen war am Mittwoch nach seinem Malheur vom Vortag schon die Zielankunft ein Erfolg. Denn vor dem Start der Etappe war sein Sportlicher Leiter Jens Zemke vom Durchhaltevermögen des deutschen Topfahrers, der durch den Sturz vom zweiten Platz der Gesamtwertung aus den Top 10 rutschte, nur mit Einschränkungen überzeugt gewesen: "Wir müssen sehen, wie es ihm während der Etappe geht. Denn er hat schon etliche Wunden und ganz schön was abgekriegt. Aber die Moral ist da und er hat gesagt, dass es ihm nicht so gut geht, sei kein Grund nicht zu performen. Da ist er schon zäh." Schachmann hatte am Dienstag bei dem Massensturz im Hauptfeld 4,5 km vor dem Ziel in Grenchen mehrere Hautabschürfungen und einige Hämatome erlitten.

Impey feierte unterdessen seinen ersten Sieg bei einem WorldTour-Rennen seit seinem Erfolg auf der neunten Etappe der Tour de France 2019. In Brunnen gab der 37 Jahre alte Israel-Premier-Tech-Fahrer dem Australier Michael Matthews (BikeExchange-Jayco) und Arndts Teamkollegen Sören Kragh Andersen (Dänemark) das Nachsehen.

Die fünfte der insgesamt acht Etappen führt am Donnerstag über 193 km von Ambri nach Novazzano. Die Schweiz-Rundfahrt endet am Sonntag mit einem Einzelzeitfahren im liechtensteinischen Vaduz.

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