Schaden und Spott: Fürth blamiert sich beim Fünftligisten

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Schaden und Spott: Fürth blamiert sich beim Fünftligisten
Schaden und Spott: Fürth blamiert sich beim Fünftligisten

Den Schaden verursachten sie zum Großteil selbst, den Spott bekamen die Spieler der SpVgg Greuther Fürth kostenlos dazu. "Eine halbe Torchance als Zweitligist", sagte Kevin Dicklhuber, "das ist schon schwach." In der Tat besaß der Bundesliga-Absteiger schon ein paar mehr auch ganze Möglichkeiten bei den Stuttgarter Kickers, als deren Kapitän zugestehen wollte - ausgeschieden ist das Kleeblatt dennoch.

Nach dem blamablen 0:2 (0:1) beim Fünftligisten in der ersten Runde des DFB-Pokals war Trainer Marc Schneider erwartungsgemäß ziemlich bedient. "Wir haben nicht die Typen auf dem Platz, um zu reagieren, um die Stimmung reinzubringen und die Zweikämpfe zu gewinnen", sagte der Schweizer und formulierte nach dem dritten Pflichtspiel ohne Sieg schon eine Art Durchhalteparole: "Wir müssen jetzt als Verein zusammenhalten."

Für das Anwachsen des Stimmungstiefs bei den Fürthern, die mit einem Unentschieden und einer Derby-Niederlage beim 1. FC Nürnberg in die Zweitliga-Saison gestartet waren, sorgten Denis Zagaria (8.) per Kopf und der drei Minuten zuvor eingewechselte David Braig (88.). Dazwischen besaßen vor allem Ragnar Ache (13.) und Tobias Raschl (33.) beste Gelegenheiten zu einem Treffer für die Gäste.

"Unsere Power, unsere Wucht waren der Schlüssel zum Erfolg. Unser tägliches Brot aber ist die Oberliga. Wir wollen nicht ins DFB-Pokal-Finale, sondern aufsteigen", sagte Kickers-Trainer Mustafa Ünal. Präsident Rainer Lorz freut sich dennoch auf die zweite Runde: Diese bringt dem Verein neben "Renommee" (Lorz) auch knapp 420.000 Euro. "Aber", beteuerte der Klubchef, "wir werden mit dem Geld keinen Unsinn machen."

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