Schalke-Fans kritisieren DFB für Kollektivstrafe gegen BVB

Sportinformationsdienst, SPORT1
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Kurz nach dem Anpfiff des DFB-Pokal-Viertelfinales gegen den Rekordsieger Bayern München haben die Fans von Schalke 04 den Deutschen Fußball-Bund (DFB) mit Transparenten und Rufen harsch kritisiert.


"Dementer Fußball-Bund - eure Zusage gegen Kollektivstrafen vergessen - versucht ihr nun, uns Fans mit Spielabbrüchen zu erpressen", stand auf Bannern in der Nordkurve. Zudem skandierten die Anhänger "Scheiß DFB!". Außerdem griffen die Schalker Anhänger den Nichtangriffspakt des FC Bayern mit der TSG Hoffenheim am vergangenen Spieltag auf.

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"Wenn wir jetzt ein Hurensohn Plakat zeigen, hört ihr dann auch auf zu spielen und wir schaffen es ins Elfmeterschießen?", fragten sie ironisch in Richtung der Münchner-


Schiedsrichter Stieler lässt Spiel weiterlaufen

Die Schalker Fans reagierten damit auf die Vorfälle des vergangenen Wochenendes, als Schmähplakate gegen den Hoffenheimer Mäzen Dietmar Hopp in mehreren Stadien zu Spielunterbrechungen geführt hatten. Der Vorstand der Königsblauen hatte daraufhin angekündigt, dass bei solchen Vorkommnissen die Mannschaft sofort den Platz verlassen werde – "ungeachtet der Spieldauer, des Resultats oder etwaiger Konsequenzen". 

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Schiedsrichter Tobias Stieler, von Beruf Jurist, sah angesichts der Transparente keinen Grund für eine Unterbrechung nach dem sogenannten Drei-Stufen-Plan der Europäischen Fußball-Union (UEFA) und des Weltverbandes FIFA.

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