Schalke siegt dank Harit - verliert aber Sane

Schalke siegt dank Harit - verliert aber Sane
Schalke siegt dank Harit - verliert aber Sane

Amine Harit sei Dank: Schalke 04 ist nach einer beeindruckenden Energieleistung zurück auf einem Europapokalplatz. Trotz einer Knieverletzung von Salif Sane und eines zweimaligen Rückstands erkämpften sich die Königsblauen beim lange Zeit überlegenen FC Augsburg ein 3:2 (1:1) und beendeten damit eine Serie von drei Spielen ohne Sieg. Der Wermutstropfen bleibt der Ausfall von Sane, der bereits in der neunten Minute ausgewechselt werden musste.

Augsburg brachte sich nach der Führung durch Daniel Baier (38.) nicht zuletzt durch ein Eigentor von Stephan Lichtsteiner (45.+1) um einen verdienten Sieg. Die Schwaben waren vor 30.361 Zuschauern über weitere Strecken die bessere Mannschaft - warten nun aber seit sechs Spielen auf den zweiten Saisonsieg. Nach einem von Alfred Finnbogason nach Videobeweis verwandelten Handelfmeter (60.) drehten Ozan Kabak (71.) und Harit (82.) das Spiel.

Die Gastgeber begannen nach dem 0:0 beim VfL Wolfsburg mit der identischen Elf, spielten lange sehr zielstrebig und besaßen gleich in den ersten fünf Minuten drei großartige Chancen, zwei davon durch den starken Marco Richter. Die Gäste wirkten nicht nur in der Anfangsphase in der Defensive bisweilen etwas unsortiert. 

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Schalkes Abwehr, die bereits wochenlang auf Benjamin Stambouli verzichten muss, erhielt früh im Spiel einen weiteren Rückschlag: Innenverteidiger Sane musste nach einem Zusammenprall mit Florian Niederlechner (5.) mit einer Verletzung am linken Knie vom Platz getragen werden. Für ihn kam Daniel Caligiuri. Weston McKennie rückte in die Innenverteidigung.

Nach der Verletzungsunterbrechung blieb Augsburg die bessere und gefährlichere Mannschaft: Niederlechner etwa scheiterte nach raffinierter Vorarbeit von Richter am glänzend reagierenden Torhüter Alexander Nübel (27.). Schwachstelle der Schalker war die linke Abwehrseite mit Bastian Oczipka: Auch der Treffer von Baier, der aus 20 Metern traf, wurde von dort eingeleitet. 

Defensiv standen die Augsburger besser als die Schalker, die zunächst kaum gefährlich in die Nähe des Strafraums gelangten. Der Ausgleich fiel denn auch überraschend: Lichtsteiner verlängerte eine gefährliche Freistoßflanke von Caligiuri mit dem Kopf unbedrängt ins eigene Tor. Auch der Treffer von Kabak fiel nach einem Freistoß, wieder war Caligiuri der Vorbereiter.

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