Scharfe Kritik an China

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Scharfe Kritik an China
Scharfe Kritik an China

Der Internationale Gewerkschaftsbund (IGB) hat den kommenden Gastgeber der Olympischen Winterspiele scharf kritisiert und Forderungen an das Internationale Olympische Komitee (IOC) und seine Partner gestellt. In einem Report mit dem Namen „China: Eine Goldmedaille für Unterdrückung“ schrieb die Organisation über „fünf repressive Maßnahmen der Regierungspartei, die China und die Welt unsicher machen“ sowie „die Freiheit und Rechte von Millionen von Menschen beschneiden“.

Als größte Unterdrückungsmaßnahmen der Kommunistischen Partei Chinas sieht die IGB die "Repressionen und Inhaftierungen" in der Sonderverwaltungszone Hongkong, die Einschüchterung der LGBT+ Community, die "Verstöße gegen grundlegend Rechte bei der Arbeit, in Lieferketten und in der Gesellschaft", die Unterdrückung und Ausbeutung von ethnischen Minderheiten sowie die Verbreitung von COVID-19. Dabei wirft die IGB den chinesischen Machthabern vor, systematisch Informationen vorzuenthalten, die den Ursprung des Virus erklären könnten. Das habe "viele Leben gekostet und die Welt unsicherer gemacht."

So stellt der IGB insgesamt vier Forderungen auf. Zuerst solle das IOC die "Sicherheit und den Schutz" aller Athleten und Personen gewährleisten, die an den Spielen in Peking (4. bis 20. Februar 2022) teilnehmen sowie internationale Regierungen die Sicherheit der Athleten und Unterstützer der Spiele sicherstellen sollen.

Weiterhin forderte die Organisation die Sponsoren dazu auf, ihre Kooperation "unter dem Eindruck der repressiven Politik der chinesischen Kommunistischen Partei" zu überdenken. Als letzte Forderung rief die IGB China dazu auf, die "Unterdrückungspolitik zu beenden und Grundrechte und -freiheiten nach internationalen Regeln einzuführen."

Die internationale Kritik an China und den offenkundigen Menschenrechtsverstößen nimmt weiter zu. Das IOC um Präsident Thomas Bach wolle die Politik aber weiter außen vor lassen, so der IGB. "Die Olympischen Spiele können nicht alle Herausforderungen angehen", hatte Bach bei einer Rede Mitte Oktober gesagt.

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