Schiri-Frust: Das gab’s bei Flick noch nie!

Florian Plettenberg
·Lesedauer: 1 Min.

Selten hat Hansi Flick am Schiedsrichter-Gespann etwas auszusetzen. In Frankfurt hatte der Bayern-Trainer jedoch gehörig Gesprächsbedarf - und das bereits unmittelbar nach dem Pausenpfiff.

Während seine Spieler nach einer Katastrophen-Leistung und einem 0:2 im Rücken mit hängenden Köpfen in die Kabine verschwanden, ging Flick erstmal schnurstracks zum Schiedsrichtergespann um Sascha Stegemann aus Niederkassel, um es noch am Mittelpunkt zu Rede zu stellen.

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Offenbar hatte Flick einige Fragen. Vor allem, warum den Bayern kurz vor der Halbzeit ein Angriff abgepfiffen wurde.

Kingsley Coman flankte von links, Robert Lewandowski wurde aus Flicks Sicht im Strafraum behindert. Stegemann entschied jedoch auf einen Freistoß für die SGE, weil der Pole den Ball aus seiner Wahrnehmung in der Luft mit der Hand berührte.

Keine spielentscheidende Szene, aber Flick machte sie sauer! Zwei Minuten redete er auf Stegemann ein. Dabei waren die Schiedsrichter für die Bayern bis dato das geringste Problem. Umso mehr stark aufspielende Frankfurt gegen defensiv schwache Bayern.

Nach 45 Minuten lagen die Münchner daher völlig verdient mit 0:2 hinten.