Sprint-Ikone zerpflückt US-Läufer nach Blamage

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Sprint-Ikone zerpflückt US-Läufer nach Blamage
Sprint-Ikone zerpflückt US-Läufer nach Blamage

Diese Schmach sorgt für großes Aufsehen!

Völlig unerwartet hat die 4x100-Meter-Staffel der USA das Finale verpasst. Der schon im Einzel gestrauchelte Goldfavorit Trayvon Bromell, Fred Kerley, Ronnie Baker und Cravon Gillespie wurden im Vorlauf nur Sechste und schieden aus.

Dieses Scheitern hat vor allem Carl Lewis zum Anlass genommen, das Quartett verbal in alle Einzelteile zu zerlegen. (Carl Lewis: Lichtgestalt mit dunklem Schatten)

Lewis: “Staffel hat alles falsch gemacht”

In einem Tweet machte der neunmalige Olympiasieger seinem Ärger Luft. “Das Team der USA hat in der Staffel alles falsch gemacht. Die Übergaben waren falsch, die Reihenfolge der Läufer war falsch, und es gab keine Führungsstruktur”, twitterte der 60-Jährige.

Das Auftreten der Staffel sei “eine totale Peinlichkeit” gewesen, “absolut inakzeptabel für ein US-Team”, polterte Lewis weiter und schloss mit einem verhöhnenden Vergleich: “Die Staffel hat einen schlechteren Eindruck hinterlassen als der Amateur-Nachwuchs, den ich gesehen habe.”

Peinliche Serie an Misserfolgen

Das Ausscheiden im Vorlauf, in dem unter anderem auch die deutsche Staffel weitergekommen ist, reiht sich ein in eine lange Liste von blamablen Vorstellungen der US-Boys bei Olympia.

2008 waren sie im Vorlauf nicht ins Ziel gekommen, 2012 wurde ihnen die Silbermedaille wegen eines positiven Dopingtests von Tyson Gay aberkannt, 2016 wurde die Staffel wegen eines Wechselfehlers im Finale disqualifiziert.

Seit dem Sieg der US-Staffel 1992 mit Lewis haben die Amerikaner nur ein weiteres Mal Olympia-Gold (2000) und zweimal Silber (1996 und 2004) gewonnen.

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