"Schlechter als erwartet": Leclerc bewertet Istanbul-Quali als Katastrophe

Norman Fischer
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Rang zwei im Abschlusstraining am Samstagmorgen sorgte bei Charles Leclerc für eine Menge Zuversicht für das Qualifying in Istanbul Formel 1 2020 live im Ticker. Umso enttäuschter war der Monegasse, dass für ihn am Ende nur Platz 14 heraussprang. Auch Teamkollege Sebastian Vettel war mit Rang zwölf nur unwesentlich besser platziert.

"Ich hatte im Nassen eigentlich ein gutes Gefühl im dritten Training, aber aus irgendeinem Grund konnten wir die Reifen im Qualifying nicht zum Arbeiten bekommen", erklärt der Ferrari-Pilot im Anschluss auf Twitter. "Es war eine Katastrophe. Ich bin enttäuscht vom heutigen Tag."

Leclerc hatte sich nach Q2 über Funk stark gewundert, wie man sechs Sekunden langsamer sein konnte als die Konkurrenz. Eine Erklärung dafür hatte er auch später nicht: "Leider war unsere Performance schlechter als erwartet, und das nach einem bislang relativ guten Wochenende."

"Am Morgen hat es ziemlich stark geregnet, aber ich konnte den Grip spüren und hatte ein gutes Gefühl mit dem Auto, aber am Nachmittag war es ein komplett anderes Bild", so Leclerc. "Wir konnten die Reifen einfach nicht zum Arbeiten bekommen und hatten Probleme im Regen. So weit weg zu sein, ist echt nicht gut. Daher hoffe ich auf ein trockenes Rennen."

Zumindest gab es am Samstagnachmittag noch eine gute Nachricht für Leclerc: Weil beide McLaren strafversetzt wurden, startet Leclerc zwei Plätze weiter vorne. Er nimmt Rang zwölf hinter seinem Teamkollegen ein, der ebenfalls eine Position gewinnt.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.