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Was Hamilton Verstappen wirklich übel nimmt

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Was Hamilton Verstappen wirklich übel nimmt
Was Hamilton Verstappen wirklich übel nimmt

Lewis Hamilton hat sich knapp zwei Stunden nach seinem Unfall mit Max Verstappen beim Großen Preis von Italien in Monza aus dem Motorhome zu Wort gemeldet. (NEWS: Schock für Verstappen! Strafe nach Crash mit Hamilton)

Der Brite schaltete bei seiner Video-Pressekonferenz die Kamera nicht ein, klang sehr nachdenklich. „Ich habe ein wenig Schmerzen“, gab er zu. „Die kamen, als das Adrenalin aus meinem Körper verschwunden war.“

Der Grund: Verstappen war mit seinem rechten Hinterrad auf dem Halo-Bügel von Hamiltons Mercedes gelandet, teilweise aber eben auch auf dem Kopf des Briten. (NEWS: Schuld am Crash? Das sagen Verstappen und Hamilton)

Hamilton wird emotional: „Ich danke Gott“

„Mein Nacken tut weh“, berichtete der Champion angeschlagen. „Aber ehrlich gesagt fühle ich mich glücklich. Ich danke Gott für Halo, der hat mich gerettet. Wir nehmen immer Risiken in Kauf, aber das zeigt, wie fragil wir sind.“

Bei Instagram schrieb Hamilton später, es seien Tage wie diese, „an denen ich daran erinnert werde, wie viel Glück ich habe. Es braucht nur eine Millisekunde, damit aus Racing eine wirklich beängstigende Situation wird. Heute muss jemand von oben auf mich herabgeblickt und mich beschützt haben.“

Verstappen bekam für die Kollision die Hauptschuld und muss beim nächsten Rennen in Russland drei Startplätze zurück. Zunächst sah es allerdings gar nicht danach aus, als würde es Hamilton schlecht gehen. (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Was Hamilton Verstappen zum Vorwurf macht

„In dem Moment war es ein harter Schlag“, sagt er. „Ich hätte nicht gedacht, dass Max die Kontrolle verliert und in mich kracht. Es ging alles so schnell. Im Auto war ich noch im Race Mode, wollte weiterfahren. Aber das Auto bewegte sich nicht.“ (DATEN: Der Rennkalender der Formel 1)

Der Mercedes-Star sieht die Schuld klar bei Verstappen: „Wir sind beide erfahrene Top-Fahrer. Wir wissen, dass man es auf der Außenbahn nicht schaffen kann. Ich habe Max schon in der ersten Runde genug Raum gelassen und war auch in Kurve zwei vorne. Er war es, der in mich reingefahren ist.“

Nach der Entscheidung, Verstappen drei Strafplätze aufzubrummen, war Hamilton „stolz“ auf die Stewards: „Ich bin noch nie von einem Auto am Kopf getroffen worden. Das ist ein Schock für mich. Aus solchen Szenarios müssen wir lernen. Wenn man mit solchen Dingen davonkommt, macht man sie immer wieder.“

Auch dass der Red-Bull-Pilot nach dem Unfall einfach zurück zur Box ging, ohne sich nach Hamiltons Wohlbefinden zu erkundigen, fand dieser befremdlich. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

„Das war komisch“, meinte Hamilton und erklärte: „Eigentlich wollen wir immer sicherstellen, dass der Typ, in den wir gecrasht sind, okay ist.“

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