Schmerzensschreie bei WM-Drama - jetzt gibt's schwere Vorwürfe

Schmerzensschreie bei WM-Drama - jetzt gibt's schwere Vorwürfe
Schmerzensschreie bei WM-Drama - jetzt gibt's schwere Vorwürfe

Das Drama um die Beachvolleyballerin Joana Heidrich zieht weiterhin seine Kreise.

Die Schweizerin zog sich im Spiel um Platz 3 bei der Weltmeisterschaft gegen das deutsche Duo Cinja Tillmann/Svenja Müller eine schwere Verletzung zu.

Nach einem Aufschlag erlitt die 30-Jährige offenbar eine Verletzung in der rechten Schulter, erst nach Minuten der Behandlung hörten ihre Schreie auf. Im Anschluss wurde die Athletin mit einer Trage aus dem Stadion gebracht und in ein Krankenhaus gefahren.

Beachvolleyball-Drama: Vergé-Dépré erhebt Vorwürfe

Nun meldete sich ihre Teamkollegin Anouk Vergé-Dépré zu Wort, die ebenso wie Gegnerinnen und Zuschauer während des Vorfalls unter Schock stand.

„Ich sitze auf meiner Couch und denke über alles nach und möchte einige Dinge über die Art und Weise ansprechen, wie wir während des Vorfalls behandelt wurden. Es wäre einfach nicht richtig zu schweigen“, begann die Volleyballspielerin ihr Statement auf Social Media.

Im Anschluss machte Vergé-Dépré besonders den Organisatoren schwere Vorwürfe.

Unter anderem wunderte sich die Athletin, wieso das medizinische Team nicht fließend Englisch sprach, wieso nicht sofort reagiert wurde und warum kein Fachmann für die wohl häufigste Verletzung in ihrer Sportart zur Verfügung stand.

25 Minuten bis Abtransport von verletzter Heidrich

Zudem sei es ihr unerklärlich, wieso die Schulter nicht umgehend stabilisiert wurde.

„Warum hat es 25 Minuten gedauert, bis sie endlich abtransportiert wurde?“, fragt sich Vergé-Dépré ebenfalls.

Auch die Art und Weise, wie mit der Verletzung umgegangen wurde, gab ihr zu denken.

Vergé-Dépré fordert Besserung im Beachvolleyball

„Warum zeigen die Fernsehsender eine solche Szene so lange mit Ton?“, bemerkte Heidrichs Teamkollegin und wunderte sich, wieso sich nicht bemüht wurde, die Situation abzuschirmen.

Vergé-Dépré ist jedoch laut eigener Aussage nicht auf Mitleid aus. „Ich möchte einfach nicht, dass sich jemals wieder ein Athlet auf einem Beachvolleyballfeld so unsicher und bloßgestellt fühlt!“, stellte sie klar.

Offenbar stieß sie mit ihren Worten beim Internationalen Verband (FIVB) auf offene Ohren. Ihr sei bereits zugesichert worden, dass die Angelegenheit untersucht werde und sich derartige Szenen bei künftigen Turnieren nicht wiederholen sollen.

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