Schock nach EM-Auslosung? Reus findet's "megageil"

Lukas Rott
Sport1

Der Schock vom Samstagabend über die EM-Auslosung ist bei vielen deutschen Fußballfans noch nicht verflogen.

Nachdem das DFB-Team für die Titelkämpfe im kommenden Sommer nicht weniger als Weltmeister Frankreich und Europameister Portugal zugelost bekam, herrschte ein kollektives Stöhnen im ganzen Land.


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Für Marco Reus ist das Hammerlos allerdings kein Grund, Trübsal zu blasen - sondern genau das Gegenteil. "Megageil, besser geht's nicht", sagte ein strahlender BVB-Kapitän am Rande der Stiftungsgala von Sportstotal in Köln. (SPORT1-Kommentar: EM-Gruppe ein doppelter Glücksfall)

Dass es zu dieser Konstellation schon während der Gruppenphase kommen konnte, wundert Reus allerdings. "Es ist schon Wahnsinn, weil du alles dafür tust, um in der Quali Erster zu werden. Und dann spielst du gegen den Welt- und den Europameister. Von daher ist es sehr speziell."

"Bin als Kapitän als allererstes in der Pflicht"

Der dritte Gruppengegner neben Frankreich und Portugal wird erst am 31. März in den Playoffs ermittelt.

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Für den 30-Jährigen ist aber das frühe Treffen der Fußball-Schwergewichte kein Ballast, sondern zusätzliche Motivation. "Man will sich immer mit den Besten messen. Irgendwann würden wir wahrscheinlich eh auf sie treffen, von daher ist es nicht so schlimm. Man weiß ganz genau, worauf es im ersten Spiel ankommt." 


Angesprochen auf den 2:1-Sieg von Borussia Dortmund bei Hertha BSC gab sich Reus weniger euphorisch. "Dass wir es besser als in Berlin können, wissen wir. Das war jetzt erst einmal der erste Schritt - und Samstag geht's weiter. Wir müssen schleunigst zusehen, dass die Fragen nach Favres Zukunft nicht mehr aufkommen. Dazu sind wir in der Pflicht - ich als Kapitän als allererstes." 

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