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Schröder im Abseits? Diese Optionen bleiben ihm noch

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Schröder im Abseits? Diese Optionen bleiben ihm noch
Schröder im Abseits? Diese Optionen bleiben ihm noch

Der offizielle Beginn der Free Agency in der NBA hätte für Dennis Schröder nicht schlechter verlaufen können.

Die Optionen des 27-Jährigen, der erstmals in seiner Karriere einen neuen Deal frei verhandeln kann, haben sich bereits in den ersten Stunden deutlich reduziert.

So ist der Weg zu den Miami Heat genauso versperrt wie der nach Chicago zu den Bulls. Während sich der Serienmeister der 1990er Jahre mit Lonzo Ball auf der Spielmacher-Position verstärken wird (offiziell unterschrieben werden dürfen Verträge erst am 6. August), holen die Heat Point Guard Kyle Lowry aus Toronto. (Der NBA-Transferticker)

Ein Verbleib bei den Los Angeles Lakers gilt ebenfalls als so gut wie ausgeschlossen, nachdem der Ex-Meister Russell Westbrook per Trade von den Washington Wizards holt. Die Hauptstädter wiederum werden aller Voraussicht nach diesen Abgang durch Point Guard Spencer Dinwiddie kompensieren. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur NBA)

Doch welche Optionen bleiben dann noch für Schröder, der Berichten zufolge pro Saison mindestens 20 Millionen Dollar verdienen will? SPORT1 listet die Teams auf, die zumindest theoretisch noch Bedarf am deutschen Nationalspieler haben.

NEW YORK KNICKS

Das Team aus Manhattan darf nach wie vor als realistische Option für Schröder gelten. Die Knicks haben allerdings schon Geld ausgegeben, den Vertrag mit Oldie Derrick Rose zwar um drei Jahre verlängert (3 Jahre, 43 Millionen) und sich die Dienste von Evan Fournier (4 Jahre, 78 Millionen, Boston Celtics) gesichert.

Doch Rose ist mit seinen 32 Jahren und seiner Verletzungsanfälligkeit als 6. Mann wohl ohnehin besser aufgehoben und Fournier könne neben Schröder auch auf der Shooting-Guard-Position spielen.

Was ebenfalls für die Knicks spricht: Mit geschätzten 53 Millionen Dollar hatten sie vor der Free Agency noch am meisten Cap Space unter allen NBA-Teams frei. Davon sind für Rose und Fournier zwar etwa 33 Millionen wieder verbraucht. Für Schröder wären aber trotzdem noch rund 20 Millionen drin.

TORONTO RAPTORS

Nach dem Weggang von Kyle Lowry hat der Meister von 2019 theoretisch Bedarf an einem Spielmacher. Theoretisch deshalb, weil im Tausch für Lowry per Sign-and-Trade Goran Dragic von den Heat kommt.

Der Slowene sollte mit seinen 35 Jahren keine allzu große Konkurrenz mehr für Schröder darstellen, außerdem läuft sein Vertrag (19,4 Millionen) nur noch diese Saison. Schröder könnte zusammen mit Fred van Vleet auf den Guard-Positionen wirbeln, Dragic wie zuletzt schon bei den Heat von der Bank kommen.

Fraglich ist allerdings, wie viel Geld Toronto in den Deutschen investieren würde und könnte - da neben Dragic mit Van Vleet (19,6 Mio.) ein weiterer Guard einen großen Vertrag hat, ebenso wie Flügelspieler OG Anunoby (16 Mio.).

DETROIT PISTONS

Wenn es danach geht, welches Team den größten Bedarf an einem erfahrenen Point Guard hat, stehen die Pistons weit oben auf der Liste.

Sie haben mit dem diesjährigen Nummer-1-Pick Cade Cunningham und im ehemaligen Ulmer Killian Hayes zwar vielversprechende Talente auf den Guard-Positionen, könnten dazu mit Ex-Mavericks Dennis Smith teamseitig verlängern. Ein echter NBA-Starter als Aufbauspieler fehlt allerdings.

Problem: Detroit bezahlt im Salary Cap noch für den Monster-Vertrag von Blake Griffin (30 Mio.) und befindet sich komplett im Rebuild - kaum eine passende Situation für Schröder, für den die Pistons an die Grenze des Salary Caps gehen müssten. Realistischer ist, dass man die Youngster Cunningham und Hayes Erfahrung sammeln lässt.

NEW ORLEANS PELICANS

Auch die Pelicans haben in Lonzo Ball ihren Starting Point Guard verloren, sicherten sich aber in Devonte’ Graham von den Charlotte Hornets gleich einen Ersatz (4 Jahre, 47 Millionen).

Der kann ebenfalls auf der 1 spielen, was die Chancen von Schröder auf einen Trade nach Louisiana verringert - zumal nach Grahams Verpflichtung vorerst nur rund 10 Millionen Cap-Space bei den Pelicans übrig sind.

Passen würde Schröder als erfahrenerer Anführer des jungen Pelicans-Teams rund um Zion Williamson allerdings.

DALLAS MAVERICKS

Vor Beginn der Free Agency wurden auch die Mavs als mögliche Interessenten für Schröder genannt, zuletzt von Chris Mannix von Sports Illustrated.

Die Texaner wollen hauptsächlich Superstar Luka Doncic langfristig binden und haben auch mit Tim Hardaway Jr. für weitere vier Jahre verlängert. Beide Deals haben es in sich: Hardaway bekommt für 4 Jahre 72 Millionen, Doncic soll gigantische Verlängerung von 202 Millionen und 5 Jahre unterschreiben.

Aber die Option Schröder ist trotzdem nicht komplett vom Tisch, zumal Dallas neben Doncic einen zweiten Ballhandler gut gebrauchen kann. Die Mavs müssten allerdings für “DS17″ ein bisschen tricksen, um ihn unter den Salary Cap quetschen zu können:

Der Point Guard muss offiziell VOR den beiden anderen Topverdienern unterschreiben, vor der Free Agency hatte Dallas rund 30 Millionen Cap Space. Weil Hardaway und Doncic bereits lang genug bei den Mavs spielen, darf die Franchise mit ihren Verlängerungen den Salary Cap überschreiten. Dann wird zwar Luxussteuer fällig - aber Besitzer Mark Cuban ist nicht dafür bekannt, zu knauserig zu sein, wenn es um sein Team geht.

Auch in der Startformation könnte man sich das Trio gemeinsam vorstellen – mit Schröder und Hardaway Jr. auf den Guard-Positionen und Doncic als Forward. Mit Josh Richardson (Trade zu Celtics für Tristan Thompson) geben die Mavs ohnehin einen Guard ab.

SAN ANTONIO SPURS

Sollte sich Free Agent DeMar DeRozan entscheiden, die Spurs tatsächlich zu verlassen, könnten auch sie zu einer möglichen Option für Schröder werden.

Zumindest genügend Gehalt sollte dann unter dem Salary Cap wieder frei sein. Allerdings hätte er dann mit Dejounte Murray eine sehr starke Konkurrenz im Kampf um die Rolle als Starting Point Guard, mit Derrick White haben die Spurs zuletzt einen weiteren Youngster auf den kleinen Positionen langfristig gebunden.

PHILADELPHIA 76ERS

Auch bei den Sixers könnte sich noch etwas tun auf der Position des Spielmachers. Noch ist nämlich ein Verbleib von Top-Star Ben Simmons in Philadelphia keinesfalls in Stein gemeißelt.

Denn der Australier wurde auch für das erneut frühe Scheitern in den vergangenen Playoffs zumindest mitverantwortlich gemacht, die Kombination aus Top-Center Joel Embiid und Simmons, der nach wie vor über keinen annähernd ernst zu nehmenden Distanzwurf verfügt, will einfach nicht funktionieren.

Da sich die offenbar favorisierte A-Lösung mit Lowry jetzt nicht mehr realisieren lässt, könnte die Wahl auf Schröder fallen.

Um ihn zu finanzieren, müssten die Sixers wohl aber noch etwas Cap Space frei schaufeln - in erster Linie durch einen Trade von Simmons, ohne wirklich viel seiner 33 Millionen Gehalt im Gegenzug aufzunehmen.

Weiterer Kandidat für Gehaltseinsparungen wäre Veteran George Hill, der erst im März dieses Jahres geholt wurde, aber nur noch ein Jahr Vertrag hat (10 Mio.). Stand jetzt liegen die Sixers schon 17 Millionen ÜBER dem Cap.



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