Schröder entsetzt über Amoklauf in Texas

Schröder entsetzt über Amoklauf in Texas
Schröder entsetzt über Amoklauf in Texas

Basketball-Nationalspieler Dennis Schröder hat bestürzt auf den jüngsten Amoklauf in seiner Wahlheimat USA reagiert.

„Dass Leute in eine Schule gehen und sowas machen - das muss aufhören. Wir sprechen schon über Jahre darüber“, sagte Schröder am Mittwoch in Berlin: „Meine Kinder zur Schule zu schicken oder in den Kindergarten - das will ich schon in Amerika nicht mehr. Das ist einfach zu gefährlich. Mein Beileid an alle Familien. Es ist traurig.“

Am Dienstag hatte ein Amokläufer im texanischen Uvalde mindestens 21 Menschen, darunter 19 Kinder, getötet. In den vergangenen Wochen hatten mehrere Attentate mit Schusswaffen die USA in Schockstarre versetzt.

Schröder kennt den Bundesstaat Texas gut, zuletzt hatte er in der NBA für die Houston Rockets gespielt.

Auch Steve Kerr, dreimaliger Meistertrainer der Golden State Warriors, wendete sich vor Spiel 4 gegen die Mavericks mit einem flammenden Plädoyer an die amerikanische Öffentlichkeit.

Wut-PK: NBA-Coach wühlt Amerika auf

Der Coach von Steph Curry und Co. war emotional erschüttert von dem Massaker an der Robb Elementary School im texanischen Uvalde, bei dem ein 18 Jahre alter Amokschütze mindestens 19 Grundschülerinnen und -schüler sowie zwei Lehrer erschoss.

Kerr nahm die Gräueltat knapp 600 Kilometer südlich des Spielorts Dallas zum Anlass, um die Pressekonferenz vor dem Spiel 4 bei den Mavericks (109:119) zu einem flammenden Plädoyer für strengere Waffengesetze in den USA zu machen(NEWS: Alle aktuellen Infos zur NBA)

„Wann tun wir endlich was?!“, sagte der 56-Jährige, mit Tränen der Wut kämpfend und mehrfach auf den Tisch vor sich hauend: „Ich habe genug! Ich habe genug, hier zu sitzen und den am Boden zerstörten Familien beste Wünsche zu übermitteln. Ich bin die Schweigeminuten so leid.“





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