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Corinna weint bei Schumi-Ehrung

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Corinna weint bei Schumi-Ehrung
Corinna weint bei Schumi-Ehrung

Große Ehre für Michael Schumacher: Der Formel-1-Rekordweltmeister ist am Mittwoch mit dem Staatspreis des Landes Nordrhein-Westfalen geehrt worden.

Stellvertretend für den 53-Jährigen nahmen Schumachers Tochter Gina (25) und Ehefrau Corinna (53) die Urkunde aus den Händen von NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) entgegen.

„Wir würdigen heute vor allem den Michael Schumacher jenseits des Rennsports und des grellen Scheinwerferlichts: einen Menschen, der ein großes Herz hat und dem es von jeher wichtig war, an andere zu denken“, sagte Wüst. Und weiter: „Michael Schumacher hat auch diejenigen im Blick, denen es nicht gut geht. Ihnen hat er mit äußerst großzügigen Spenden geholfen, meist ganz im Stillen. Seine Familie führt das karitative Engagement fort.“

Bei der Ehrung kamen Corinna Schumacher die Tränen, als die anwesenden Zuschauer applaudierend aufstanden und so ihrem Mann Respekt zollten. Ihre Tochter Gina nahm sie sofort in den Arm und stand ihr die ganze Zeit bei.

Bei der Veranstaltung in der Motorworld in Köln fehlte hingegen Schumachers Sohn Mick, der laut RTL wegen Magen-Darm-Beschwerden fehlte. Damit wackelt sein Einsatz am Wochenende in der Formel 1 in Frankreich. (DATEN: Der Rennkalender der Formel 1)

Ex-Formel-1-Boss Todt: „Schumacher fehlt uns sehr“

Die Laudatio auf Schumacher hielt der frühere Ferrari-Teamchef und FIA-Präsident Jean Todt, langjähriger Weggefährte und Freund des siebenmaligen Weltmeisters. Unter den Gästen war auch Michael Schumachers Vater Rolf sowie zahlreiche Prominente aus Politik, Medien und Sport.

Schumacher selbst ist nach einem schweren Skiunfall Ende 2013 aus der Öffentlichkeit verschwunden und erholt sich weiterhin von den Folgen. “Natürlich würden wir uns wünschen, dass er seine Auszeichnung persönlich hätte entgegennehmen können. Er fehlt uns sehr“, sagte Todt.

„Michael Schumacher hat den Motorsport geprägt wie kein Zweiter vor und nach ihm. Und er hat die Begeisterung der Deutschen für diesen Sport entfacht: Kerpen, Monza, Spa - bis heute klingen diese Begriffe nach. Ein ganzes Land sah Ferrari-Rot“, sagte Wüst.

Sie fuhr fort: „Michael Schumacher hat Millionen Menschen fasziniert - weil er für Leidenschaft steht, für Teamgeist, für Höchstleistung im Zusammenspiel von Mensch und Technik. Und weil er als Mensch, als Persönlichkeit überzeugt hat ? weil man sich mit ihm identifizieren kann.“

Der Staatspreis ist die höchste Auszeichnung des Landes NRW. Schumacher werde für „seine herausragenden internationalen sportlichen Leistungen“ und in „Anerkennung seines vorbildlichen sozialen Engagements und für seine Verdienste um sein Heimatland Nordrhein-Westfalen“ geehrt, hieß es vonseiten der Staatskanzlei NRW.

In den vergangenen beiden Jahren gab es wegen der Corona-Pandemie keine Ehrung, bisher letzter Preisträger war im Jahr 2019 der ehemalige Bundesumweltminister Klaus Töpfer.

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Mit Sport Informations-Dienst (SID)

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