Warum Schumacher in Monza kaum Hoffnung hat

Mick Schumacher rechnet sich beim Formel-1-Klassiker in Monza (Sonntag, ab 15.00 Uhr im SPORT1-Liveticker) kaum Chancen auf die nächsten WM-Punkte aus.

„Es wird ein hartes Wochenende, aber es gibt nun mal diese Art von Strecken, auf denen unser Auto nicht so gut funktioniert, wie wir es gerne hätten“, sagte der Haas-Pilot mit Blick auf den Großen Preis von Italien. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

Schumachers Rennstall erwartet starke Leistungen und Punkte für einen neuen Vertrag in der kommenden Saison.

In Zandvoort zuletzt fuhr Schumacher stark, doch zwei völlig verpatzte Boxen-Stopps brachten ihn um jede Chance auf eine Top-Ten-Platzierung. In Monza sind die Voraussetzungen ganz andere, die Strecke wird dem VF-22 wohl nicht liegen.

Schumacher-Boss: Diese Strecken „liegen unserem Auto nicht“

„Alle Hochgeschwindigkeits-Rennstrecken mit geringem Abtrieb liegen unserem Auto nicht. In diesem Jahr sind wir nicht in der Lage, auf diesen Rennstrecken zu kämpfen“, sagte Teamchef Günther Steiner.

Aber: "Wir versuchen immer, unser Bestes zu geben, man weiß ja nie, ob es nicht vielleicht doch regnet. Man muss immer 100 Prozent geben, man kann nie sagen, dass es ein schlechtes Rennen sein wird. Wenn wir wissen, dass es eine Herausforderung sein wird, arbeiten wir härter."

Mit zwölf Punkten liegt Schumacher auf Rang 15 in der WM-Wertung, sein Teamkollege Kevin Magnussen (Dänemark) ist mit zehn Zählern mehr Elfter. (Daten: Die Fahrerwertung in der Formel 1).