Warum Mick Schumacher (noch) nicht im Ferrari sitzt

Ralf Bach
Sport1

Der eine Deutsche geht, der andere Deutsche kommt: Es wäre das Traum-Szenario für viele Fans bei Ferrari. Mick Schumacher ersetzt Sebastian Vettel bei Ferrari.

Soweit wird es allerdings (noch) nicht kommen. Denn die Scuderia hat sich bereits für einen Nachfolger entschieden: McLaren-Pilot Carlos Sainz erhält das Cockpit neben Charles Leclerc. Das bestätigte die Scuderia am Donnerstag.

Mick Schumacher: Ziel ist Formel 1

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Trotzdem könnte Mick Schumacher 2021 in der Königsklasse landen. Genau das ist auch sein Ziel.


"Wir müssen abwarten, wie diese Saison (in der Formel 2; Anm. d. Red.) läuft. Hoffentlich gut, dann könnten wir vielleicht bald in der Formel 1 sein", betonte er zuletzt im Interview.

Klar, dass die Fans Mick am liebsten sofort im roten Renner sehen wollen, in dem sein Vater einst zu fünf WM-Titeln raste.


Ferrari: Kein zweiter Youngster neben Leclerc

Ferrari-Sohn Piero Ferrari erteilt Schumi-Junior aber vorerst eine Absage. Der italienischen Nachrichtenagentur ANSA sagt er:

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"Noch einem Youngster (nach Charles Leclerc; Anm. d. Red.) eine Chance geben? Ich würde es für Ferrari gerne tun, aber nicht mit einem Fahrer aus der Formel 2, sondern einem jungen Mann, der schon ein paar Jahre Formel-1-Erfahrung hat."

Eine Beschreibung, die perfekt auf Carlos Sainz zugeschnitten ist, nicht aber auf Michael Schumachers Sohn.


Einstieg bei Ferrari-Kundenteam möglich

Zu den aktuellen Spekulationen rund um Ferrari wollen sich Mick oder seine Managerin Sabine Kehm auf SPORT1-Nachfrage nicht äußern.

Fakt ist: Ein Formel-1-Einstieg ist 2021 bei den Ferrari-Kundenteams Alfa Romeo oder Haas möglich.

Als Ferrari-Junior kann Mick auf die Unterstützung der Scuderia bauen – auch wenn das rote Top-Cockpit noch weit entfernt ist.

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