Die Schumachers begeistern Leclerc - Mick als Teamkollege?

SPORT1
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Formel-1-Fahrer Charles Leclerc kann sich Mick Schumacher als seinen Teamkollegen bei Ferrari in der Zukunft vorstellen.

"Warum nicht eines Tages? Natürlich bin es am Ende nicht ich, der die Entscheidung trifft, aber dass er zu Ferrari kommt, würde ich ihm auf jeden Fall wünschen", sagte der Ferrari-Pilot der Sport Bild.

Der Monegasse zeigte sich begeistert von der Entwicklung des 21-Jährigen, der vor dem Saisonfinale der Formel 2 am letzten November- und ersten Dezember-Wochenende in Bahrain Spitzenreiter der Gesamtwertung ist.

"Es ist beeindruckend, wie viel Mick von einem Jahr auf das nächste lernt, wenn man sich seine Zeit in der Formel 3 und Formel 2 anschaut. Er ist ein toller Fahrer, und ich hoffe, dass wir ihn nächstes Jahr im Fahrerlager der Formel 1 sehen werden", lobte Leclerc.

Leclerc berührt Helm-Geste von Mick Schumacher

Micks Vater Michael Schumacher zählt für Leclerc sogar zu den größten Persönlichkeiten der Formel-1-Geschichte.

Dementsprechend rührend fand er auch den Augenblick, als Lewis Hamilton nach seinem 91. F1-Sieg einen Helm Michaels von dessen Sohn Mick Schumacher überreicht bekam.

"Für mich gibt es zwei große Legenden und Idole der Formel 1. Ayrton Senna und Michael Schumacher. Schon allein einen Helm von einem der beiden zu bekommen, wäre unglaublich. Die Geste mit Lewis und Mick war auf jeden Fall sehr bewegend", sagte der 23-Jährige.

Leclerc will mit Vettel den Helm tauschen

Leclerc kann sich vorstellen, dies am Ende der Saison auch mit seinem Teamkollegen Sebastian Vettel ähnlich zu handhaben: "Ich wollte Sebastian schon fragen, noch habe ich es aber nicht getan. Mir würde es auf jeden Fall gefallen."

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Auch wenn Vettel eine schwierige Saison erlebt, hat Leclerc weiterhin großen Respekt vor dem viermaligen Weltmeister, der am Jahresende Ferrari verlassen und zu Aston Martin wechseln wird. (Fahrerwertung der Formel 1 2020)

"Dank ihm bin ich als Pilot, aber auch als Mensch gewachsen. Die Art, wie er mit dem Team zusammenarbeitet, hat mich beeindruckt. Wie er Daten auswertet, wie er Feedback gibt. Er hat eine glaubliche Erfahrung in diesem Sport, und das merkt man", schwärmte Leclerc.

Daher wünschte ihm Leclerc alles Gute und "dass sein neues Abenteuer gut für ihn läuft".