Schumacher glaubt an Zukunft der Formel 1

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Der frühere Formel-1-Pilot Ralf Schumacher glaubt trotz einer zunehmenden Abkehr von Verbrennungsmotoren auch für die Zukunft an eine Koexistenz von Formel 1 und Formel E.

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"Ich glaube, die Formel 1 hat erkannt, dass sie grüner und effizienter werden muss. Sie setzt sich selbst Klimaziele, sie spricht von CO2-neutralem Biosprit, was ich für eine tolle Idee halte", sagte der Bruder von Rekordweltmeister Michael Schumacher im Gespräch mit dem Münchner Merkur und der tz.

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Erkenntnisse aus Formel-1 "für Firmen unbezahlbar"

Die Formel 1 als technologische Plattform sei nicht zu ersetzen. "Die Erfahrung, die Ingenieure in der Formel 1 sammeln, die unglaublich effiziente neue Technik, die sich dort testen lässt, bleibt für die Firmen unbezahlbar", sagte Schumacher. Der Hype um die Formel E sei laut dem sechsmaligen Grand-Prix-Sieger hingegen noch übertrieben.


"Wenn man sich die Dieselgeneratoren anschaut, mit denen die Formel E ihre Hochleistungs-Batterien teilweise immer noch lädt – dann möchte ich fast garantieren, dass die gesamte Klimabilanz der Formel 1 sogar besser ist", sagte er. Elektromobilität sei zwar faszinierend, "aber  ich habe das Gefühl, dass sich die Hersteller, auch durch den Druck der Politik, überstürzt in eine Technik flüchten, die noch gar nicht zu Ende gedacht ist."

  

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