Warum Schumis schillernder Boss Häkkinen rauswarf

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Warum Schumis schillernder Boss Häkkinen rauswarf
Warum Schumis schillernder Boss Häkkinen rauswarf

Das Duell zwischen Michael Schumacher und Mika Häkkinen elektrisierte die Formel 1.

Auf der Strecke schenkten sich die beiden Ausnahmefahrer nichts - ähnlich wie Lewis Hamilton und Max Verstappen heute. „Wenn ich Lewis und Max um den Sieg fahren sehe, denke ich oft an meine Duelle mit Michael. Wir haben auch hart gekämpft“, erklärte der Häkkinen der Sport Bild. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

Der große Unterschied zu früher: Der Titelkampf sei härter. Das habe laut dem Finnen aber einen einfachen Grund. „Die Piloten können risikoreicher fahren. Bei uns ist immer der Gedanke ans Krankenhaus mit an Bord gewesen. Heute wissen die Fahrer, dass sie aufs Ganze gehen können und nach einem Unfall heil aussteigen. Die Autos sind viel sicherer als früher.“

Häkkinen: Nicht Schumacher war größter Gegner

Für Häkkinen sei damals aber nicht Schumacher sein größter Gegner gewesen, „sondern mein Ego.“ Beide Formel-1-Stars hätten laut dem 53-Jährigen jedoch „den nötigen Mut“ gehabt und seien „an die Grenzen gegangen.“

Häkkinen betonte außerdem, dass im Titelkampf ständig Psychospielchen gespielt werden. „Ohne geht es nicht“, machte der zweifache Weltmeister deutlich. (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Und weiter: „Es ist ein physischer Sport, aber der Hauptteil sind mentale Tricks. Es geht darum, wie du deinen Konkurrenten irritieren und verrückt machen kannst. Du musst ihm direkt in die Augen schauen und der Coolste im härtesten Moment sein, um in seinen Kopf zu kommen.“

Es dauere lange, bis man das perfektioniert habe, aber es mache viel Spaß, so Häkkinen.

Verstappen mit Psycho-Kniff bei Bottas

Auch Verstappen bedient sich derzeit im Meisterrennen psychologischer Tricks. Ein Beispiel: Vor dem Rennen in Sotschi redete der Red-Bull-Pilot mit Hamiltons Teamkollege Valtteri Bottas, der wie Verstappen von hinten starten musste. Mutmaßlicher Tenor: Er solle sich aus dem Titelkampf heraushalten. (DATEN: Die Teamwertung der Formel 1)

Die „Gehirnwäsche“ hat funktioniert. Der Finne leistete kaum Widerstand, als Verstappen ihn überholte. Ex-Formel-1-Star Gerhard Berger dazu bei SPORT1: „Auch das machen Champions. Senna ist vor jedem Rennen in der Startaufstellung zu den Fahrern gegangen und hat ihnen seine Pläne mitgeteilt. Das hat immer gefruchtet.“

Bei Häkkinen liefen die Spielchen sogar noch direkter ab, wie er verriet: „1995 bin ich in Suzuka (Japan; Anm. d. Red.) im Qualifying nur Zehnter geworden. Michael stand auf Platz eins oder zwei. Ich bin vor dem Rennen in seine Garage. Offiziell wollte ich nur viel Glück wünschen. Aber dann habe ich ihm tief in die Augen geschaut und gesagt: ‚Warte auf mich, ich komme. Es wird eine Weile dauern, aber ich werde da sein.‘“

Schumacher-Boss Briatore schmiss Häkkinen raus

Flavio Briatore, Schumachers damaliger Teamchef, sei daraufhin „ausgerastet und hat mich hochkant rausgeschmissen, weil Michael fokussiert bleiben sollte.“

Im derzeitigen Titelrennen sieht Häkkinen Hamilton knapp im Vorteil. „Er hat die Erfahrung und vor allem Bottas. Sie sind ein großartiges Team. Valtteri hält Lewis den Rücken frei, wodurch Mercedes taktisch variabler ist.“ (DATEN: Der Rennkalender der Formel 1)

Verstappen dagegen sei ein Einzelkämpfer und habe keine Unterstützung von Teamkollege Sergio Pérez. Aber: „Dafür hat Red Bull eine Mega-Maschine, das Auto ist fantastisch.“

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