Schutz der Spieler: FIFA gibt Regel-Änderung bekannt

SPORT1
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Es hatte sich bereits angedeutet, nun ist es bestätigt. 

Der Fußball-Weltverband FIFA hat eine vorübergehende Regeländerung verabschiedet. In einem offiziellen Statement teilte die FIFA mit, dass weltweit nach der Wiederaufnahme des Spielbetriebs fünf Auswechslungen gestattet seien. Einem entsprechenden Vorschlag der FIFA habe der International Football Association Board bewilligt. 

Dies gelte für alle Wettbewerbe, die bis zum 31. Dezember abgeschlossen seien. "Mit Blick auf den Spielfluss stehen jedem Team während der regulären Spielzeit maximal drei Gelegenheiten für Auswechslungen zur Verfügung", schränkte die FIFA zwar ein, ergänzte aber: "Zusätzlich darf auch während der Halbzeitpause gewechselt werden." 

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Eingeführt wurde die neue Regelung, die ab sofort gilt, um die Gesundheit der Spieler zu schützen. Weil im dicht gedrängten Spielkalender Partien mit großer Hitze drohen, müsse man den Profis zusätzliche Entlastungsmöglichkeiten geben. 

Änderung auch beim Videobeweis möglich

Verpflichtend ist diese Ausnahme-Regeln nicht: Ob sie angewendet wird, dürfen die Ligen und Wettbewerbs-Organisationen selbst entscheiden. 

Christian Seifert, Geschäftsführer der Deutschen Fußball-Liga, hatte am Donnerstag bereits angekündigt, sich mit der Thematik befassen zu wollen, falls die FIFA einen entsprechenden Schritt machen sollte. Eine Entscheidung werde dann "zeitnah" fallen. 

Auch beim Einsatz von Video-Schiedsrichterassistenten (VAR) sind nun Änderungen erlaubt. So können Organisatoren von Wettbewerben, bei das VAR-System bislang eingesetzt wurde, nach der Wiederaufnahme des Spielbetriebs nach freiem Ermessen auf dessen Einsatz verzichten. Geschieht dies jedoch nicht, gelten weiterhin alle bisherigen Bestimmungen

 

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