Schweiz vor Serbien: „Geht um Fußball und nichts anderes“

Schweiz vor Serbien: „Geht um Fußball und nichts anderes“
Schweiz vor Serbien: „Geht um Fußball und nichts anderes“

Die Schweiz will vor dem aufgeladenen WM-Duell mit Serbien den Fokus auf den Sport richten. „Wir freuen uns, dass es um Fußball geht und der Respekt voreinander groß ist. Alles andere blenden wir aus“, sagte Nationaltrainer Murat Yakin vor dem entscheidenden Gruppenspiel: „Wir wollen die Nation stolz und glücklich machen - nur darum geht es. Alles andere überlassen wir anderen Personen.“

Es gehe "um Fußball und nichts anderes", führte Innenverteidiger Manuel Akanji aus: "Es war vor vier Jahren ein besonderes Spiel, aber am Freitag steht ein neues Spiel an. Das wird uns nicht beeinflussen." Die albanisch-stämmigen Spieler Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri hatten damals beim Torjubel mit dem Doppeladler das Wappentier der Albaner gezeigt.

Personell können die Eidgenossen am Freitag (20.00 Uhr MEZ/MagentaTV und ZDF) vermutlich aus dem Vollen schöpfen. Bei den zuletzt angeschlagenen Shaqiri und Noah Okafor deutet sich ebenso wie bei Yann Sommer und Nico Elvedi (beide Erkältung) eine Punktlandung an. Er glaube, dass die Schweiz "fußballerisch die bessere Mannschaft" sei, sagte Akanji: "Deshalb werden wir auf drei Punkte spielen."

In so einem „Endspiel“ ums Weiterkommen gelte es, „die Emotionen in den Griff zu bekommen“, betonte Yakin: „Wir müssen von Anfang an dominant unser Spiel durchziehen. Wir haben die Vision Achtelfinale, aber die müssen wir uns hart erarbeiten. Wir haben die Qualität, um die Qualifikation zu schaffen. Alles liegt in unseren Händen.“