"Schwelende Konflikte": Skeleton-Bundestrainer muss gehen

Sportinformationsdienst
Sport1

Wenige Tage nach der erfolgreichsten WM in der Geschichte der deutschen Skeletonis ist Bundestrainer Dirk Matschenz (40) überraschend seinen Job los. Das teilte der Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD) am Mittwoch mit.


Als Gründe gab der BSD Differenzen innerhalb des Trainerstabs sowie ein gestörtes Vertrauensverhältnis zu einem Teil der Athletinnen und Athleten an. Über die Nachfolge soll bis Ende März entschieden werden.

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Bestes WM-Ergebnis überhaupt - dennoch Konflikte

"Wir bedauern diese Entscheidung sehr, zumal das deutsche Skeleton-Team zuletzt bei der WM in Altenberg mit drei Titeln und insgesamt fünf Medaillen das beste Ergebnis überhaupt eingefahren hat", sagte BSD-Vorstand Thomas Schwab: "Letztlich haben die schwelenden Konflikte im Trainerstab und mit zahlreichen Athleten aber dazu geführt, dass wir gemeinsam entschieden haben, die Zusammenarbeit zu beenden."

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Matschenz war im April 2018 als Nachfolger des zurückgetretenen Jens Müller zum Cheftrainer aufgestiegen. Unter diesem hatte er bereits seit 2010 im Trainerstab gearbeitet.

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