Schwergewichts-Champ muss auf Titelverteidigung warten

Sport1

Schwergewichts-Weltmeister Anthony Joshua muss wegen der Coronakrise mindestens bis Oktober auf seine Titelverteidigung warten.

Der ursprünglich für den 20. Juni geplante Boxkampf des Briten gegen seinen bulgarischen Herausforderer Kubrat Pulev kann nach Angaben von Joshua-Promoter Eddie Hearn frühestens im letzten Jahresviertel stattfinden.


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"Ich denke, es wird in einem Fenster von Oktober bis Dezember sein", sagte Hearn der Daily Mail: "Je früher, desto besser, weil wir möchten, dass zwischen seinen beiden Kämpfen kein Jahr liegt."

Der Kampf zwischen Joshua und dem Schützling von Trainer Ulli Wegner war bereits Anfang April aufgrund der Corona-Pandemie verschoben worden. 

Da Hearn den Fight unbedingt vor Zuschauern austragen möchte, intensivierte er zuletzt die Überlegungen einer Verlegung von London in den Nahen Osten.


Dort hatte der 30 Jahre alte Joshua am 7. Dezember 2019 im Rückkampf gegen den US-Amerikaner Andy Ruiz seine im ersten Duell überraschend verlorenen WM-Gürtel der Verbände WBA, IBF und WBO zurückerobert. Das Duell stieg in Saudi-Arabien. 

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