Olympia: Tennis-Profi mit homophober Entgleisung bei Aus

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Fabio Fognini schied gegen Daniil Medvedev aus (Bild: Stringer/Anadolu Agency via Getty Images)
Fabio Fognini schied gegen Daniil Medvedev aus (Bild: Stringer/Anadolu Agency via Getty Images)

Tennis-Bad-Boy Fabio Fognini hat sich bei seinem Olympia-Aus in Tokio eine verbale Entgleisung geleistet.

Bei seiner Dreisatz-Niederlage gegen Daniil Medvedev aus Russland hatte der Italiener nach mehreren misslungenen Returns widerholt „Frocio“ (Schwuchtel) gerufen.

Fognini sah seinen Fehler nach der Partie ein und entschuldigte sich in einer Instagram-Story, deren Hintergrund er in Regenbogen-Farben tauchte, für seine homophoben Äußerungen.

„Ich wollte die Gefühle von niemandem verletzen, ich liebe die LGBT-Community und ich entschuldige mich für den Unsinn, den ich geäußert habe“, schrieb Fognini.

Fognini nennt Hitze als Grund

Bei seiner Entschuldigung verwies er allerdings auch darauf, dass die extremen Temperaturen in Japan ihm zugesetzt hatten: „Die Hitze haut rein.“

Die Hitze hatte vor allem Gegner Medvedev große Probleme bereitet. Als der Schiedsrichter nach dem Wohlbefinden des angeschlagenen Russen gefragt hatte, entgegnete dieser: „Ich kann das Spiel beenden, aber ich kann auch sterben. Wenn ich sterbe, werden Sie dafür die Verantwortung übernehmen?“

Es ist beileibe nicht die erste verbale Entgleisung von Fognini, der zum Beispiel 2017 bei den US Open bei einer Erstrunden-Niederlage eine Schiedsrichterin beleidigt hatte und anschließend von der Doppel-Konkurrenz ausgeschlossen worden war.

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