Sebastian Vettel und Ferrari: "Ja, es ist nicht mehr die gro­ße Lie­bes­be­zie­hung"

Juliane Ziegengeist
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In diesem Jahr durchlebt Sebastian Vettel die schwierigste Formel-1-Saison in seiner bisherigen Rennfahrerkarriere. Noch vor Saisonbeginn von Ferrari abserviert, kämpft der Deutsche auf der Strecke mit einem unterlegenen Auto und auch mit Selbstzweifeln, wie er im Interview mit der Wochenzeitung 'Die Zeit' gesteht.

"Dieses Jahr ist schwierig für mich. Ich spüre auch Selbstzweifel, weil ich, sagen wir es ruhig, noch nicht auf einen grünen Zweig gekommen bin", analysiert der 33-Jährige.

In 14 Rennen gelang ihm bis dato nur eine Top-5-Platzierung - und zwar beim jüngsten Grand Prix der Türkei in Istanbul, als er unter schwierigen Bedingungen Dritter wurde und zum ersten Mal seit Mexiko 2019 wieder auf dem Podest stand.

Verhältnis zwischen Vettel und Ferrari "ein wenig eingefroren"

Neben den Unzulänglichkeiten am Auto macht er auch die teaminterne Situation für die lange Durststrecke verantwortlich: "Die Situation ist auch nicht die einfachste: das Verhältnis zwischen dem Team und mir, das ein wenig eingefroren ist - ja, es ist nicht mehr die große Liebesbeziehung", räumt Vettel offen und ehrlich ein.

2021 beerbt Vettel Sergio Perez bei Racing Point, das dann Adton Martin heißt

2021 beerbt Vettel Sergio Perez bei Racing Point, das dann Adton Martin heißt<span class="copyright">Motorsport Images</span>
2021 beerbt Vettel Sergio Perez bei Racing Point, das dann Adton Martin heißtMotorsport Images

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Dann wird der Deutsche beim neuen Werksteam von Aston Martin andocken. Derzeit firmiert der Rennstall unter dem Namen Racing Point. In Istanbul stand Vettel ausgerechnet mit Sergio Perez, der für ihn weichen muss, auf dem Podest. Er wurde Zweiter.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.