Sensations-Aus! Wütender Zverev verpasst Mega-Chance

  • Hoppla!
    Ein Fehler ist aufgetreten.
    Versuchen Sie es später noch einmal.
  • Hoppla!
    Ein Fehler ist aufgetreten.
    Versuchen Sie es später noch einmal.
·Lesedauer: 3 Min.
In diesem Artikel:
  • Hoppla!
    Ein Fehler ist aufgetreten.
    Versuchen Sie es später noch einmal.
  • Hoppla!
    Ein Fehler ist aufgetreten.
    Versuchen Sie es später noch einmal.
Sensations-Aus! Wütender Zverev verpasst Mega-Chance
Sensations-Aus! Wütender Zverev verpasst Mega-Chance

Es sollte der erste Grand-Slam-Gewinn von Alexander Zverev werden - doch am Ende bleibt nur eine weitere Enttäuschung.

Der Hamburger unterlag im Achtelfinale der Australian Open dem Kanadier Denis Shapovalov überraschend glatt in drei Sätzen mit 3:6, 6:7 (5:7), 3:6.

Zverev verpasst damit ein Duell mit Rafael Nadal, der den Sprung ins Viertelfinale insgesamt ohne Probleme schaffte. Nur im ersten Satz (16:14 im Tiebreak für Nadal) hatte der Spanier Probleme mit Adrian Mannarino.

Da Nadal nach langer Verletzungspause und kürzlicher Corona-Erkrankung noch nicht in Topform vermutet worden war, galt Zverev vor dem Aus als heißer Kandidat auf das Finale.

Zverev zerstört bei Australian-Open-Aus Schläger

Ohne Rekordsieger Novak Djokovic, der sich vor seiner Australien-Abschiebung in Zverevs Hälfte befunden hatte, schien der Weg frei für den Olympiasieger - doch es kam anders.

Zverev stand über weite Strecken seiner Achtelfinal-Partie neben sich - und zerstörte zwischendurch sogar seinen Schläger. Es war jedoch der einzige emotionale Ausbruch, der sonst ungewöhnlich ruhig war.

„Von Anfang an gab es die Körperspannung, die Aggressivität, die Dynamik in Zverevs Spiel nicht“, kritisierte Eurosport-Experte Boris Becker.

Damit konnte „Sascha“ Zverev auch seine fatale Bilanz gegen Spitzenspieler bei Grand-Slam-Turnieren nicht aufpolieren. Zverev hat nur eines der vergangenen acht Matches gegen Profis der Top 20 gewonnen.

Nadal und Medvedev Favoriten auf Titel

Für den hochambitionierten Zverev ist die Niederlage ein schwerer Rückschlag. Nach Gold in Tokio und dem Sieg bei den ATP Finals in Turin wollte er in Melbourne die nächsten Meilensteine seiner Karriere erreichen.

Doch statt Zverev trifft nun Shapovalov in der Runde der letzten Acht auf den 20-maligen Grand-Slam-Sieger Nadal, der neben US-Open-Sieger Daniil Medvedev (Russland/Nr. 2) zu den heißesten Titelanwärtern zählt.

Auch Zverev hatten die Experten auf dem Zettel. Er ging als Favorit in sein viertes Match in Melbourne, war gleichzeitig aber gewarnt.

Shapovalov sei ein Spieler „mit einem höheren Niveau“ als seine bisherigen Gegner, sagte der Weltranglistendritte, der von den vorherigen sechs Aufeinandertreffen vier für sich entschieden hatte.

Alexander Zverev erwischt kapitalen Fehlstart

Doch von Dominanz war am Sonntag nichts zu spüren. Bei 33 Grad im Schatten erwischte Zverev einen kapitalen Fehlstart.

Nach zwei verpassten Breakchancen im ersten Spiel des Matches lief kaum noch etwas zusammen und Shapovalov diktierte das Geschehen im ersten Satz.

„Er spielt zu passiv und steht zu weit hinter der Grundlinie. Er reagiert nur und agiert nicht“, sagte Becker. Kurz darauf ließ Zverev nach dem nächsten Break zum 0:1 im zweiten Satz den Frust an seinem Schläger aus.

Auch im weiteren Verlauf des zweiten Durchgangs wirkte der deutsche Topspieler gehemmt, aber auch Shapovalov begann plötzlich zu grübeln und reihte Fehler an Fehler.

Becker vermisst Aufbäumen bei Zverev

Zverev schaffte ein Break zum 5:3, schenkte den Vorteil aber sofort wieder her und war auch im Tiebreak der schwächere Spieler.

„Was ich jetzt vermisse, ist das Aufbäumen“, sagte Becker.

Doch Zverevs Körpersprache verriet zu Beginn des dritten Satzes nichts Gutes. Es passte nichts zusammen und er musste seine Hoffnungen auf neue Großtaten nach 2:21 Stunden Spielzeit aufgeben.

Bei einem Triumph bei den Australian Open wäre Zverev sogar wenig später Nummer 1 geworden, nachdem die Punkte von Djokovic aus dem vergangenen Jahr in Kürze verfallen - doch auch damit wird es nun nichts.

Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

VIDEO: Djokovic-Coach Marjan Vajda bricht sein Schweigen

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.