Serie A: Ex-Juve-Boss kritisiert CR7

SPOX

Der ehemalige Präsident von Juventus Turin, Giovanni Cobolli Gigli, hat sich kritisch über Cristiano Ronaldos öffentliches Verhalten während der Corona-Krise geäußert. Dass der Portugiese in seiner Heimat auf Madeira weile, habe einige Mitspieler dazu animiert, das Piemont ebenfalls zu verlassen.

"Als Ronaldo Turin verlassen hat, sind die Dinge für Juventus kompliziert geworden", sagte Gigli im Gespräch mit Radio Punto Nuovo. Er führte aus: "Er hat seinen Weggang damit begründet, bei seiner kranken Mutter sein zu wollen. Aber jetzt sieht man nur Fotos von ihm am Pool."

Ronaldos Mutter Maria Dolores hatte jüngst einen Schlaganfall erlitten, hat das Krankenhaus aber mittlerweile verlassen. Derzeit arbeit sie in einer privaten medizinischen Einrichtung an ihrer Genesung. Juventus hatte seinen Superstar freigestellt, damit er bei ihr sein kann.

Scrollen, um mit dem Inhalt fortzufahren
Anzeige

Auch Higuain, Pjanic und Costa türmten in Richtung Heimat

Nachdem die Corona-Pandemie vor allem in Italien immer schwerwiegender ausfiel, entschied sich der fünfmalige Weltfußballer dazu, vorerst nicht nach Turin zurückzukehren. Gigli zufolge habe dies einige Teamkollegen wie Gonzalo Higuain, Miralem Pjanic und Douglas Costa dazu veranlasst, Turin ebenfalls in Richtung ihrer jeweiligen Heimatländer zu verlassen.

"Als für ihn eine Ausnahme gemacht wurde, fiel alles auseinander und die anderen wollten auch weg. Das hätte nicht passieren dürfen", sagte Gigli und ergänzte: "Sie hätten alle in Quarantäne geschickt werden sollen."

Juves Daniele Rugani war einer ersten Profi-Fußballer, deren Corona-Test positiv ausfiel. Im Anchluss gaben auch Ruganis Mitspieler Paulo Dybala und Blaise Matuidi bekannt, sich mit Covid-19 infiziert zu haben.

Mehr bei SPOX: 42-jähriger Buffon vor Juve-Verlängerung | Ronaldo spendet an Spitäler

Lesen Sie auch