Klagewelle gegen Watson - nicht nur Nike reagiert

SPORT1
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Klagewelle gegen Watson - nicht nur Nike reagiert
Klagewelle gegen Watson - nicht nur Nike reagiert

Seit Wochen prasseln auf Texans-Quarterback Deshaun Watson Klagen ein. Mehrere Frauen beschuldigen den NFL-Superstar sexueller Übergriffe.

Diese Anschuldigungen dürften nun auch finanziell weitreichende Folgen haben. Der Sportartikel-Hersteller Nike hat bekannt gegeben, den Vertrag mit Watson vorerst ruhen zu lassen.

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"Wir sind tief besorgt über die verstörenden Anschuldigungen und haben die Zusammenarbeit mit Deshaun Watson unterbrochen. Wir werden die Situation weiter aufmerksam verfolgen", erklärte die Firma in einem Statement.

Der Spielmacher steht bei Nike seit 2017 unter Vertrag. Der Sportartikelhersteller hatte sich die Sponsoring-Rechte an dem heute 25-Jährigen noch vor dessen Sprung in die NFL gesichert.

In welcher Höhe der Vertrag dotiert war, ist nicht bekannt. In US-Medien ist von acht Millionen US-Dollar pro Jahr die Rede. (SERVICE: Ergebnisse und Spielplan der NFL)

Nach Nike lässt auch Beats by Dre Watson fallen

Die Reaktion von Nike blieb aber nicht die einzige. Auch der Kopfhörer-Hersteller Beats by Dre der Rap-Legende Dr. Dre zieht Konsequenzen.

Die Firma beendet nach Informationen von ESPN ihr Sponsoring sogar komplett.

Reliant Energy, ein weiterer Sponsor des Quarterbacks aus Houston, gab bekannt, dass man den auslaufenden Vertrag mit Watson nicht erneuern wird. Gleiches gilt für die Supermarkt-Kette H-E-B.

Ermittlungen gegen Watson laufen

Inzwischen läuft gegen den Quarterback der Texans auch eine strafrechtliche Untersuchung, nachdem zuvor 22 Klagen von Frauen eingegangen waren.

Bei fast allen Klägerinnen handelt es sich dabei um ausgebildete Masseurinnen. Diesen soll sich Watson während Behandlungen unsittlich genähert haben. Er selbst bestreitet die Vorwürfe.