Shanghai: Wechsel von Offline zu Online

Fabian Sieroka
Sport1

Da die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten in China und damit auch im Raum in und um Shanghai weiter steigt, wächst auch die Zahl der eSports-Veranstaltungen, die davon beeinträchtigt werden.

Online statt offline

Über 400 Offline-Partien sollen betroffen sein, Tendenz steigend. Der Sprecher Shanghais legte den Organisatoren nahe, die Veranstaltungen statt auf Bühnen und in Arenen, online stattfinden zu lassen. Für die Stadt sei es weiterhin sehr wichtig, die eSports-Industrie in der Stadt wirken und wachsen zu lassen sowie die Worlds 2020 vorzubereiten, die in Shanghai stattfinden sollen.

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Über 80 Prozent der chinesischen eSports-Industrie, also Teams, Organisationen und Co., sitzen in Shanghai. Dazu kommt ein sehr großer Anteil an den in China stattfindenden Offline-Events.

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Wie es vor allem in regionalen Ligen wie der Prime League in DACH üblich ist, sollen die Begegnungen fortan online ausgetragen werden. Dieser Schritt würde der Sicherheit aller Beteiligten nützen und sollte für die meisten Teams gut umsetzbar sein, die ohnehin in entsprechend ausgestatteten Gaming-Häusern sitzen.

Inwieweit der Standort für die Worlds 2020 zu einem Problem wird, bleibt abzuwarten. Riot Games hat erst kürzlich mitgeteilt, dass das Mid-Season Invitational ebenfalls wegen des Coronavirus weiterhin auf einen Ort und ein Datum wartet.

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