Zur Sicherheit: Ecclestone flieht vor Corona aus Brasilien in die Schweiz

Stefan Ehlen
motorsport.com

Ein werdender Vater tut alles für seine Frau und das noch ungeborene Kind. So auch Bernie Ecclestone: Dem 89-Jährigen wurde die Coronasituation in Brasilien offenbar zu gefährlich. Nachdem die Familie wochenlang in Isolation auf der eigenen Ranch ausgeharrt hatte, nahm sie nun einen Privatjet in die Schweiz, wo Ecclestone in Gstaad ein Chalet besitzt.

Sao Paulo sei "plötzlich zum Hotspot der Coronakrise geworden", sagt Ecclestone dem Schweizer 'Blick'. Er schildert auch seine Vor-Ort-Eindrücke, und zwar drastisch: "Da liegen die Toten mitten auf der Straße, die Krankenhäuser sind überfüllt."

Hinzu komme, dass Brasiliens Staatspräsident Jair Bolsonaro "völlig überfordert" sei, so Ecclestone weiter. "Er merkt erst jetzt, wie ernst die Lage in Brasilien wirklich ist."

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Das hat Ecclestone wohl zum Anlass genommen, die Heimat seiner brasilianischen Frau Fabiana Flosi zu verlassen und den Schutz der Schweiz zu suchen, zumal die 44-Jährige im Juni ein Kind erwartet. "In diesem brasilianischen Chaos", sagt Ecclestone, "soll es nicht zur Welt kommen." In der Schweiz sieht er "zum Glück keine Probleme" auf seine Familie zukommen.

Ecclestone, seit Januar 2017 nicht mehr Chef der Formel 1, ist in dritter Ehe mit Flosi verheiratet. Aus zwei früheren Ehen hat Ecclestone bereits drei Töchter. Nun ist seine Frau mit einem Sohn schwanger.

Mit Bildmaterial von LAT.

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