Tuchel besiegt Mourinho - und knackt Chelsea-Rekord

SPORT1
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Thomas Tuchel hat mit dem FC Chelsea den ersten Prestigesieg in der englischen Premier League gefeiert.

Der deutsche Teammanager setzte sich mit den Blues im Duell der Star-Trainer bei Tottenham Hotspur und Jose Mourinho am Donnerstag mit 1:0 (1:0) durch. Chelsea verbesserte sich in der Tabelle nach dem dritten Spiel unter Tuchel auf den sechsten Tabellenplatz.

Mit dem dritten Spiel ohne Gegentor knackte Tuchel gleich einen internen Blues-Rekord: Er ist der erste Chelsea-Trainer, dem dies beim Einstand gelang.

"Wir sind super glücklich über das Ergebnis. Es war ein schweres Spiel gegen einen starken Gegner, aber wir haben es sehr gut gemacht und das Spiel gut kontrolliert", sagte Tuchel und schwärmte: "Es ist eine nette Gruppe und sie sind offen. Es ist ein Vergnügen, mit ihnen zusammen zu sein. Es war ein schneller Start, aber ein leichter, weil ich mich sehr willkommen fühle."

Allerdings musste Tuchel bis zum Ende zittern, ehe er den zweiten Sieg in seinem dritten Spiel als Blues-Coach feiern konnte.

"Wir sind verzweifelt einem zweiten Treffer hinterhergelaufen, weil dies das Spiel beendet hätte. Wir hatten dazu am Ende der ersten Hälfte und auch nach dem Seitenwechsel die Chancen dazu. Wenn du es nicht schaffst, dann musst du leiden. Aber es war wichtig, dass wir nicht die Geduld und den Glauben verloren haben. Ich bin sehr zufrieden mit dem Abwehrverhalten, das war sehr gut. Wir haben das Spiel verdient gewonnen."

Der deutsche Nationalspieler Kai Havertz stand verletzungsbedingt nicht im Kader, sein DFB-Kollege Timo Werner hingegen hatte eine Hauptrolle inne: Er wurde im Strafraum von Eric Dier gefoult, Jorginho verwandelte den Elfmeter zum Siegtor sicher (24.).

Tuchel trinkt bei Derbysieg Gin Tonic

Tuchel kann sich nun die angekündigte Belohnung gönnen. "Ich bin kein Bier-Typ, ich bin kein Wein-Typ. Mein Alkoholkonsum geht gegen null. Aber wenn wir gewinnen, werde ich einen Gin Tonic trinken", hatte er vorab gesagt.

Der frühere Chelsea-Star Michael Ballack traut ihm zu, eine Ära zu prägen. "Tuchel kann vielleicht der Trainer sein, der dort längerfristig seinen Stempel aufdrückt", sagte der ehemalige Nationalmannschaftskapitän im Interview mit Stats Perform News.

Auch Havertz werde von der Zusammenarbeit profitieren.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)