"Skandal ohne Ende" - Hoeneß wütet nach Reise-Chaos

SPORT1
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Dass der FC Bayern mit siebenstündiger Verspätung vom Berliner Flughafen Richtung Doha abhob, lässt Uli Hoeneß aus der Haut fahren.

"Ich finde das einen Skandal ohne Ende. Bei so einer wichtigen Geschichte die Mannschaft wegen ein paar Minuten nicht starten zu lassen. Das ist ja kein Freundschaftsspiel, der FC Bayern vertritt den deutschen Fußball im Weltpokal", schimpfte der Ehrenpräsident des FC Bayern im BR-Hörfunk.

Dass der Rekordmeister im Sommer den Abgang von David Alaba verkraften muss, findet Hoeneß zwar bedauerlich - Angst vor der Zukunft hat er aber nicht.

Hoeneß über DFB-Team: "Würde nie auf Müller verzichten"

"Wir haben den Umbruch geschafft. Es ist bedauerlich, dass uns der ein oder andere Spieler verlässt. Die nächsten zwei bis drei Jahre haben wir aber eine Mannschaft auf absolutem Weltklasse-Niveau."

Eine klare Meinung hat der 69-Jährige auch beim Thema Nationalmannschaft und Hansi Flick. Dass der Bayern-Coach im Sommer zum DFB-Team wechseln könnte, schließt Hoeneß aus.

7 Stunden Verspätung! Bayern fühlen sich "total verarscht"

"Das ist völlig hirnrissig. Hansi fängt gerade an, eine große Karriere als Trainer zu machen. Und ganz ehrlich: Die deutsche Nationalmannschaft ist doch nicht der Traum aller schlaflosen Nächte. Da bleibe ich doch lieber beim FC Bayern."

Apropos Nationalmannschaft - auch beim Thema Thomas Müller wird Hoeneß deutlich: "Ich kann dem Jogi Löw nur raten, sich den Namen Thomas Müller in seinem Notizbuch rot anzustreichen. In so einem Turnier braucht man Leute mit guter Laune. Bei so einer Situation, die wir im Moment haben, würde ich auf den Thomas nie verzichten."

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