Skandalprofi der Seahawks vor NFL-Comeback

SPORT1
·Lesedauer: 2 Min.

Gute Nachrichten für die Seattle Seahawks.

Wie NFL-Commissioner Roger Goodell erklärte, kann das Team ab Woche 16 auf den suspendierten Wide Receiver Josh Gordon zurückgreifen. Im Dezember vergangenen Jahres wurde der Passempfänger von der NFL aufgrund der Einnahme von unerlaubten Substanzen auf unbestimmte Zeit aus dem Verkehr gezogen.

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Weil er die Einnahme selbiger Substanzen zudem nicht angegeben hatte, galt Gordon als sogenannter "Masked Agent" und musste eine Sperre von 18 Spielen absitzen, die bereits mit den Playoff-Partien in der vergangenen Saison angefangen hatte.

Bereits am Freitag den 4. Dezember wird der 29-Jährige mit dem ersten Coronatest beginnen. Sollte er negativ getestet werden, kann er eine Woche später zum Team dazustoßen und zumindest Meetings besuchen und individuell trainieren. Reisen, Trainingseinheiten oder das Besuchen von Spielen ist aber noch nicht gestattet. Erst am 21. Dezember wäre er laut COVID-Regularien berechtigt, dem Team wieder vollumfänglich zu helfen.

Mit der Rückkehr von Gordon erhalten die Seahawks neben D.K. Metcalf und Tyler Lockett einen weiteren starken Receiver auf dem Weg in die Playoffs.

Gordon mit nächste Chance bei den Seahawks

Josh Gordon wurde 2012 von den Cleveland Browns gepickt, spielte im Anschluss zudem für die Patriots und gehört seit 2019 den Seahawks an. Laut Head Coach Pete Carroll ist der 29-Jährige ein "einzigartiges Talent", dennoch zeichnen Skandale seinen Weg. So wurde er mehrfach von der NFL gesperrt, Grund dafür waren seine Drogen- und Alkoholprobleme.

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So gab der Receiver einst zu, das Teamhotel der Browns morgens verlassen zu haben, um zuhause zu frühstücken. "Dort habe ich dann mein kleines Ritual abgehalten. Es gab Marihuana, Alkohol - und dann ging es zum Spiel."

Nun bekommt Gordon erneut eine Chance, sich in der NFL zu beweisen.