Ski-Alpin: Schweizer Daniel Yule kontert ÖSV-Kritik

Vor dem Weltcup-Auftakt in Sölden äußerten sich einige ÖSV-Protagonisten kritisch über den Weltcup-Kalender der FIS.
Vor dem Weltcup-Auftakt in Sölden äußerten sich einige ÖSV-Protagonisten kritisch über den Weltcup-Kalender der FIS.

Vor dem Weltcup-Auftakt in Sölden äußerten sich einige ÖSV-Protagonisten kritisch über den Weltcup-Kalender der FIS.

Abfahrt-Spezialisten beschwerten sich darüber, dass die Chance auf die große Kugel für Speed-Fahrer minimal wäre, ÖSV-Cheftrainer Andreas Puelacher monierte zu viele Rennen und Manuel Feller kritisierte bei einem ÖSV-Termin Dickköpfigkeit.

"Wir haben unter Anführungszeichen gar kein Mitspracherecht. Unser Athletensprecher muss sich mit Leuten auseinandersetzen, die in meinen Augen nicht mehr zeitgerecht denken. Von dem her würde mich die Aufgabe des Athletensprechers definitiv nicht interessieren, denn ich lasse mich nicht gerne verarschen", .

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ÖSV-Kritik: Schweizer halten dagegen

Die deutlichen Worte aus Österreich stoßen in der Schweiz auf wenig Verständnis. "Ösis jammern vor Ski-Saisonstart über Weltcup-Kalender", titelte etwa der Blick am Mittwoch flapsig und befragte Athletensprecher Daniel Yule (26).

"Ich hatte einige sehr gute Gespräche mit FIS-Renndirektor Marcus Waldner. Und ich hätte sehr gerne ein paar konstruktive Verbesserungsvorschläge von Athleten an den FIS-Vorstand weitergeleitet. Aber bei mir sind im letzten Sommer kaum Anträge von Athleten eingegangen", so Yule.

Nachsatz: "Als Rennfahrer ist es einfach, in einer geselligen Runde alles schlechtzureden. Aber sobald man ein E-Mail mit einer Lösung für das Problem formulieren muss, ist dann eben alles nicht mehr ganz so einfach ..."

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