Ski Alpin: Kreuzbandriss bei Stephanie Brunner

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Die Technik-Spezialistin Stephanie Brunner hat sich am Mittwoch erneut eine schwere Verletzung zugezogen. Beim ÖSV-Trainingslager in Ushuaia (Argentinien) riss sie sich im Riesentorlauf-Training das vordere Kreuzband im linken Knie.
Die Technik-Spezialistin Stephanie Brunner hat sich am Mittwoch erneut eine schwere Verletzung zugezogen. Beim ÖSV-Trainingslager in Ushuaia (Argentinien) riss sie sich im Riesentorlauf-Training das vordere Kreuzband im linken Knie.

Die Technik-Spezialistin hat sich am Mittwoch erneut eine schwere Verletzung zugezogen. Beim ÖSV-Trainingslager in Ushuaia (Argentinien) riss sie sich im Riesentorlauf-Training das vordere Kreuzband im linken Knie.

Nach dem Vorfall reiste Brunner sofort nach Österreich, wo in Innsbruck bei einer MRI-Untersuchung die Diagnose gestellt wurde. Die 25-Jährige wird am Sonntag in der Klinik in Hochrum von Dr. Christian Fink operiert.

"Meine ersten Schwüngen auf Schnee im Juli haben sich richtig gut angefühlt, als wäre ich nie weggewesen. Auch jetzt in Argentinien lief alles nach Plan und meine Fitness sowie das Knie spielten perfekt mit. Umso enttäuschender diese Diagnose, aber ich kann es nicht ändern und nehme diese Herausforderung neuerlich an", wird Brunner in einer Aussendung des ÖSV zitiert.

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Erst am 20. März 2018 erlitt Brunner einen Kreuzband- und Meniskusriss im linken Knie. Die Tirolerin kämpfte sich allerdings blitzschnell zurück und stand bereits im Spätherbst wieder im Weltcup am Start. In Killington fuhr sie im Riesenslalom erstmals in ihrer Karriere aufs Podest. Bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang gewann sie im Team-Wettbewerb die Silbermedaille.

Stephanie Brunner: "Wundert mich nicht, dass es viele Verletzte gibt"

Anfang Jänner 2019 stürzte Brunner im Training in Pozza di Fassa und zog sich einen Riss des vorderen Kreuzbandes und des Innenmeniskus, womit sie den Rest der vergangenen Weltcup-Saison verpasste. im Südtiroler Skiort zu Sturz und erlitt ebenfalls einen Kreuzbandriss.

Brunner kehrte nach ihrer Verletzung erstmals wieder auf den Schnee zurück. Nun steht ihr erneut eine lange Rehabilitation bevor.

Erst im vergangenen Juni übte Brunner in einem Interview mit der Tiroler Tageszeitung Kritik an der engen Zeitplanung zwischen zwei Weltcupsaisons. "Das ist eigentlich nix. Da wundert es mich oft nicht, dass es viele Verletzte gibt", sagte sie angesprochen auf die Vorbereitungszeit von zwei Monaten.

Und weiter: "Dann kommt eben noch das Material dazu, die Reisen, Skifahren am Vormittag, am Nachmittag Kondi-Training, damit du das noch irgendwie aufrechterhalten kannst. Es ist schon ein Wahnsinn, wie wenig Zeit für Konditions­training bleibt."

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