Ski Alpin: "Ist das fair?": Kristoffersen kritisiert Kombi

SPOX

Es war schlussendlich eine merkwürdige , bei der bereits beim Beginn des zweiten Durchgangs das Gefühl aufkam, wie es enden würde. Aufgrund der Pisten-Zustände waren die im Super-G schnellsten Fahrer bevorzugt, für die Slalom-Spezialisten war kaum noch Zeit gut zu machen. Sehr zum Leidwesen von Henrik Kristoffersen, der im ORF-Interview seinem Zweifel über den Bewerb Raum verschaffte.

Der Super-G war zwar kurz, so konnten die Speed-Spezialisten nicht übermäßig Vorsprung auf die Technik-Asse herausfahren. Die Pisten-Bedingungen im Slalom bauten wiederum zu schnell ab, um späteren Startnummer - ergo den Technikern - noch groß einen Vorteil zu ermöglichen.

Daher war das Rennen nach den ersten paar Läufern praktisch vorüber, Spannung kam keine mehr auf. Kristoffersen bemängelte deshalb den Kombi-Zustand im Interview: "Ich bin Führender im Slalom-Weltcup, bin aber mit meinem Slalom über eine Sekunde hinter den Speedfahrern. Ist das fair?"

Scrollen, um mit dem Inhalt fortzufahren
Anzeige

Der Norweger beschwichtigte zwar noch und betonte, dass er es als normale Frage stelle, doch die Enttäuschung war ihm anzusehen. Der 25-Jährige hatte zwar selbst keine Lösung parat, glücklich machte ihn die Situation aber dennoch nicht.

Danach legte Kristoffersen auch noch einmal nach, ging auf die Kritik der Speed-Spezialisten an den Super-Gs in Hinterstoder ein: "Sie haben gemeint, es ist ein kurzer und technischer Super-G. Super-G steht für Super-Giant-Slalom, deshalb meine ich, dass es an beiden Tagen ein cooler Super-G war."

 

Mehr bei SPOX: Kombi: Pinturault holt Sieg und Kristallkugel - ÖSV ohne Podest

Lesen Sie auch