Ski Alpin: Neues Kombi-Format: Ski-Star schimpft

Der Internationale Ski-Verband FIS verpasste beim Herbst-Meeting der Alpinen Kombination ein gehöriges Facelifting.
Der Internationale Ski-Verband FIS verpasste beim Herbst-Meeting der Alpinen Kombination ein gehöriges Facelifting.

Der Internationale Ski-Verband FIS verpasste beim Herbst-Meeting der Alpinen Kombination ein gehöriges Facelifting.

Geändert wurde die Startreihenfolge: in der Kombination wird zukünftig der Slalom nach dem Speedbewerb (Abfahrt oder Super G) nicht mehr in umgedrehter Reihenfolge gestartet, wie das bislang der Fall war. Stattdessen soll der schnellste Speedfahrer auch als erster im Slalom an den Start gehen. Die FIS reagiert damit auf den Vorwurf, Technik-Spezialisten hätten es in der Kombi leichter. Auch nicht ganz unrichtig: mit dem Franzosen Alexis Pinturault gewann bislang ein Technik-Spezialist gleich acht Kombinationen, er ist damit der erfolgreichste noch aktive Kombinations-Fahrer.

Ilka Stuhec widerspricht Julien Lizeroux

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Sein Landsmann Julien Lizeroux, ebenfalls Techniker, ist mit der Änderung aber ganz und gar nicht einverstanden. Via Twitter polterte der WM-Silbermedaillengewinner von 2009 gegen die FIS und verschickte eine sarkastische Botschaft: "Danke, FIS, für diesen "großen" Schritt nach vorne". Unmissverständlich gefolgt von einem Übelkeits-Emoji und diversen anderen leicht verständlichen Hashtags: "#MakeOurSportGreatAgain #PureJoke".

Er bekam allerdings auch sofort Gegenwind aus dem Fahrerlager: die zweimalige Abfahrtsweltmeisterin Ilka Stuhec widersetzte sich Lizeroux' Meinung und antwortete: "Also mir gefällt es. Frag mal die Speedfahrer."

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