Ski-Alpin: Schlimme Details zu David Poissons Todessturz

Die nächsten Alpinski-Weltcuprennen des Olympia-Winters steigen an den kommenden zwei Wochenenden in Nordamerika. Die Damenrennen in Killington (USA) sowie der Speed-Auftakt der Herren im kanadischen Lake Louise sind die ersten Rennen nach dem tödlich verlaufenen Trainingsunfall des Abfahrers David Poisson.

Der Skisport im Allgemeinen und der französische Verband im Speziellen ist am Montag von einem tödlichen Trainingsunfall geschockt worden. 16 Jahre nach dem Sturz mit Todesfolge von Regine Cavagnoud in Österreich kam ihr Landsmann David Poisson in Kanada ums Leben. Dem 35-Jährigen wurde im Training in Nakiska/Alberta in Kanada ein Sturz zum Verhängnis, näheres war vorerst nicht bekannt.

Nun kommen sukzessive Details an die Öffentlichkeit. So etwa im Schweizer Blatt Blick. Ein langjähriger Begleiter des Ski-Zirkus, der während des Vorfalls in Nakiska weilte, verriet: "Poisson ist kurz vor dem Ziel mit rund 100 km/h ausgerutscht und ist dann durch zwei sogenannte B-Fangnetze hindurch in den Wald hineingeschossen. Dort dürfte er ziemlich frontal mit einem Baum kollidiert sein. Ein Rettungsteam hat danach rund eineinhalb Stunden erfolglos versucht, David wiederzubeleben."

Schweizer Abfahrer waren auch auf dem Berg

Wie der Schweizer Skiverband mitteilte, trainierten auch die Schweizer Abfahrer Beat Feuz, Patrick Küng, Mauro Caviezel, Marc Gisin und Gilles Rouli zum Zeitpunkt des Unfalls auf der Piste. Nach der Einheit des Franzosen hätten sie starten sollen.

Ein Funktionär, der nicht genannt werden wollte und mit seinem Team in Copper Mountain (Colorado) weilt, bestätigte dem Blick: "Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es in Nakiska bezüglich der Sicherung besonders kritisch ist, weil dort einige B-Netze lediglich einen knappen Meter vor der Waldgrenze stehen."

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